Improve your life

Monotoner Alltag? Leben in der Warte- oder gar in der Dauerschleife? Wie oft haben wir das Gefühl, dass uns die gleichen Dinge immer und immer wieder einholen?! Wir ärgern uns über die selben Menschen, über die selben Probleme, sind genervt vom unablässig quietschendem Hamsterrad und übersehen dabei ganz, dass wir es sind, die bestimmen,  wie wir mit uns und mit unserem Umfeld umgehen.

Vielleicht haben wir nicht auf alles Einfluss im Leben, aber wichtige Parameter können und sollten wir selbst bestimmen. Aus diesem Grund habe ich mir 25 Anregungen notiert, von deren Umsetzung ich mir einen positiven Effekt verspreche. Ich kenne meine Schwächen und Bedürfnisse am besten und ich möchte Beiden künftig mehr Gehör schenken, denn auch sie gehören zu mir und können – richtig eingesetzt – ein wirkungsvoller Katalysator sein… oder zumindest ein wenig Öl für das quietschende Hamsterrad, um etwas geschmeidiger durch’s Leben zu gleiten.

  1. Entscheide selbst.
  2. Sei selbstbewusst(er).
  3. Raus aus der Komfortzone.
  4. Gehe auf andere Menschen zu.
  5. Nimm nichts persönlich.
  6. Glaube an Wunder. Jeden Tag.
  7. Richtig ist, was dich glücklich macht.
  8. Nimm dir Zeit nur für dich.
  9. Nutze Ängste und Sorgen als Antrieb.
  10. Lass die Vergangenheit los.
  11. Leb‘ bewusster.
  12. Werde aktiver.
  13. Setze dir Ziele.
  14. Achte auf deine Gesundheit.
  15. Verbringe so viel Zeit wie möglich unter Menschen.
  16. Reise.
  17. Bleib‘ dir treu.
  18. Akzeptiere oder ändere es.
  19. Es ist unwichtig, was andere über dich denken.
  20. Bleib‘ neugierig und aufgeschlossen.
  21. Unterschätze die Kraft des Karmas nicht.
  22. Nutze deine Zeit sinnvoll.
  23. Vertraue auf dein Bauchgefühl.
  24. Nichts passiert ohne Grund.
  25. Hab‘ Geduld.

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Nichts ist (un)möglich

Glaube und handle so als sei es unmöglich zu scheitern!

Selbstzweifel, Sorgen, Ängste, Unsicherheiten, Hadern mit sich selbst… Wahrscheinlich kennen diese und ähnliche Gefühle viele von uns in unterschiedlicher Ausprägung trotz der mindestens ebenso häufig erlebten Erkenntnis, dass am Ende doch alles irgendwie gut ausgegangen ist oder zumindest anders als anfänglich erwartet oder gar befürchtet. Immer wieder geraten wir in Situationen, in denen wir uns unbehaglich fühlen. Oft ist es das große Unbekannte jenseits unserer Komfortzone, das uns fordert. Situationen, die wir genau deshalb nur bedingt beeinflussen können. Aber das Leben ist nur bedingt beherrsch- und planbar, auch oder gerade wenn man sonst alles am liebsten wohlsortiert in die Agenda schreibt und auf die pünktliche Einhaltung des Termins erpicht ist. Allerdings unterscheiden sich die wahren Tests und Herausforderungen unseres Alltags von den angekündigten Klassenarbeiten unserer Kindheit, auf die man sich streberlike vorbereiten konnte, um für den guten Ausgang gewappnet zu sein. Planbarkeit, Sicherheit, Gewissheit, Beherrschbarkeit des vorgegebenen Erwartungshorizonts – was für ein beruhigendes Gefühl. Das funktioniert vielleicht beim Abi… Während man mir diese Fähigkeiten dort noch mit einer 1,1 bescheinigte, warte ich noch immer auf das Lob oder das gute Feedback für mein Engagement. Leider funktioniert das Leben aber nicht auf diese wohlvertraute Weise. Natürlich geben wir uns nach wie vor Mühe, unsere Sache gut zu machen, die Anforderungen, die an uns gestellt werden, zu erfüllen oder besser noch, sie zu übertreffen. Aber warum eigentlich? Warum sind wir so erpicht darauf, dass uns jemand lobend über das Köpfchen streichelt? Wieso knüpfen wir unsere Selbstein- und wertschätzung an das Urteil der Gemeinschaft, ob nun durch Vorgesetzte, Kollegen, der Familie, Freunde, Nachbarn oder gar Fremde? Dabei wissen wir doch selbst am besten, wer wir sind und was wir (nicht) wollen. Gerade wir sollten unsere Einzigartigkeit kennen und schätzen. Wir sind wunderbar, mit allen Ecken und Kanten, die uns prägen und uns eine Form verleihen. Sie machen uns zu dem wertvollen Menschen, der wir sind. Das soll uns freilich nicht davon abhalten, beständig an uns zu arbeiten, wenn wir unzufrieden mit uns selbst sind und Entwicklungspotential sehen. Aber vielleicht sollten wir auch dieses Streben gelegentlich überdenken. Wollen wir das wirklich oder wollen wir uns nur gesellschafts- bzw. erwartungskonform verhalten? Macht euch frei davon! Versucht euch davon zu lösen gefallen zu wollen. Entscheidet häufiger aus dem Bauch heraus. Lasst euren Aktionsradius nicht auf einen fremdbestimmten Bereich zusammenschrumpfen. Springt über euren Schatten, überwindet eigene Grenzen, die sich in eurem Kopf festgesetzt haben oder andere als künstliche aber überflüssige Barrieren errichten. Wagt mehr und sorgt euch weniger um den Ausgang, denn nur so könnt ihr euch weiterentwickeln und ausbrechen, weg von den festgefahrenen Wegen und eurem sorgsam eingerichteten, eingefahrenem Leben. Auch ich muss mich häufiger daran erinnern (lassen) und weiß daher sehr gut, wie schwer das mitunter sein kann und doch wurde ich in der Vergangenheit meist für den aufgebrachten Mut belohnt. Sei es die Busbekanntschaft, die ich schloss, nachdem ich über meinen Schatten sprang und ein Gespräch begonnen habe (inzwischen tauschen wir uns immer aus, wenn wir uns sehen und wollen bald zusammen einen Joggingrunde ausprobieren) oder die letzten (inzwischen 3!) Verabredungen, die trotz des stundenlangen Beisammenseins für Beide wie im Fluge vergingen. Natürlich sitze auch ich zwischendurch vor meinem Handy und versuche eine Nachricht herbei zu hypnotisieren, auch wenn es dem üppigen Schichtplan sei dank noch so unwahrscheinlich ist. Gelassenheit gehört leider noch immer nicht zu meinen Stärken. Aber manchmal hilft es, einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut ausgeht, sich bewusst zu machen, dass alles und man selbst gut ist, genau so wie man ist; seinen Selbstwert vom Fremdurteil anderer zu lösen, sich zurückzulehnen und Sorgen und Zweifel durch Vorfreude zu ersetzen. In diesem Sinne, raus in die Sonne, Akku füllen, Verabredungen zum Grillen annehmen, Handy einfach mal in der Tasche lassen und den Moment genießen. Morgen ist auch noch ein Tag. Es wäre doch schade, wenn wir vor lauter Warten und Hadern das wahre Leben verpassen und das findet jetzt statt, genau in diesem Moment. Also genießt es!

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Glück – alles nur Kopfsache?!

Letzte Woche habe ich mich in einem Beitrag bereits als kleine Pessimistin geoutet, aber zugleich Besserungsbereitschaft gelobt! Grund genug, um der Sache noch einmal auf den Grund zu gehen. In welchen Situationen erkennen wir überhaupt, welcher Gruppe wir angehören? Sind wir eher Optimisten oder Pessimisten?

Am deutlichsten wird unsere Einstellung mit Blick auf (bevorstehende)

EREIGNISSE.

Fürchten wir sie oder erwarten wir sie mit Spannung, um zu zeigen, was in uns steckt?! Gehen wir Herausforderungen lieber aus dem Weg oder nehmen wir sie als Chance uns weiter zu entwickeln dankend an? Pessimisten werden mit sich hadern und zweifeln, ob sie der Situation gewachsen sind. Das muss nicht per se schlecht sein, denn es lässt uns möglicherweise umsichtiger agieren. Auch wenn ein gesunder Respekt nicht verkehrt sein kann, schließlich schützt er uns vor Selbstüberschätzung und lässt uns vorsichtiger agieren, sollten wir Obacht geben, dass er uns nicht ausbremst, zu sehr hadern lässt oder uns verängstigt. Es ist wichtig, dass wir unsere

SELBSTWIRKSAMKEIT

nicht unterschätzen. Während Pessimisten eher dazu tendieren sich quasi sicherheitshalber nicht zu viel zu zutrauen, um einer möglichen Enttäuschung besser Herr zu werden und sich dadurch womöglich selbst verunsichern und blockieren, agieren Optimisten sorgenfreier. Dadurch dass sie keine negativen Gedanken zulassen und an sich und ihre Fähigkeiten glauben, ob zu Recht oder zu Unrecht, treten sie auch anders auf und werden auch von ihrem Umfeld anders wahrgenommen. Das wirklich Bemerkenswerte daran ist, dass oft Beide mit ihren Prophezeiungen Recht haben. Der Grund hierfür liegt in der

SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIUNG.

Während sich Pessimisten selbst im Weg stehen können, weil sie Herausforderungen aus Angst vor dem Scheitern vielleicht gar nicht erst annehmen, obwohl sie diese durchaus gemeistert hätten, oder es zu zögerlich versuchen, weil sie zu wenig an sich glauben und damit ihrer Selbst- und der Fremdwahrnehmung schaden, gehen Optimisten häufiger erfolgreich aus diesen Situationen hervor, weil sie sich eben nicht selbst blockieren, weil sie vielleicht mehr Herausforderungen annehmen und dadurch bereits statistisch mehr Chancen haben, die sie für sich nutzen können. Natürlich ist auch das keine Garantie dafür, dass stets Alles gelingt, aber darum geht es auch gar nicht, sondern es geht um die Frage, wie man mit derartigen Situationen umgeht. Macht man sich (selbst) aufgrund von Missgeschicken (noch) kleiner oder nutzt man den gewonnenen Erfahrungsschatz, um daran zu wachsen und sich zu verbessern, um mutig die nächste Gelegenheit erfolgreich beim Schopfe zu packen?!

Aber nicht nur mehr oder weniger bevorstehende Ereignisse können uns Kopfschmerzen bereiten – auch wenn der Einritt des befürchteten Ausgangs statistisch sogar relativ unwahrscheinlich ist, sondern auch Überraschungen oder schlimmstenfalls Schicksalsschläge, die selbst für Pessimisten unerwartet kommen. Das nennt sich wohl Leben. Und in genau solchen Momenten werden wir auf die Probe gestellt und müssen zeigen, wie wir mit ihnen umgehen. Wo liegt der Schlüssel des Ganzen? Wie so oft gibt es bestimmt nicht nur die eine Wahrheit oder die einzige Lösung, aber ich denke, eine wichtige Zutat ist die im Blog bereits mehrfach erwähnte

ZUVERSICHT.

Zuversicht, Dinge so anzunehmen wie sie sind, aber auch Zuversicht, dass die Dinge nicht unveränderlich sind und wir alle die Chance haben sie zum Guten zu wenden. All das kann allerdings nur gelingen, wenn wir uns nicht wehklagend in unser Schneckenhäuschen zurückziehen, sondern wenn wir die Dinge aktiv anpacken, an uns und an das Gute in der Sache glauben und auf uns vertrauen. Also traut euch mehr zu und fangt an. Was kann schon schief gehen? Im schlimmsten Fall gewinnen wir an Lebenserfahrung.

 

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Quelle: Märzkalenderblatt aus „2016 Lieblingstage“, GWBI

 

#Montag-Morgen-Motivation

Heute ist nicht nur Montag und damit ein neuer Wochenanfang, heute ist Challengebeginn. Aber nicht nur für mich, sondern auf jeden von uns warten neue kleinere und größere Herausforderungen des alltäglichen Wahnsinns. Wie wir diese am besten bewältigen? Dafür gibt es wohl leider kein Geheimrezept. Mir hilft es innezuhalten und abzuwägen:

„Accept what you can’t change.

Change what you can’t accept.“

… denn alle Grautöne dazwischen bringen häufig wenig. Sicher kann und darf man sich gelegentlich ärgern und fluchen und vielleicht auch mal etwas jammern – genießen wir es doch alle, wenn uns ab und an jemand tröstend über das Köpfchen streichelt. Letztlich müssen wir die Dinge aber doch in eine dieser beiden Kategorien einsortieren und sie dementsprechend entweder annehmen wie sie sind, oder sie eben ändern. Also dann, auf geht’s!

Achtsamkeit

Ein einziges Wort hat mich heute zum Nachdenken angeregt:

Achtsamkeit.

Da mir der Duden nicht helfen wollte und lediglich Synonyme zur Verfügung stellte, brachte ich zunächst meine analytischen Fähigkeiten auf Vordermann, um mir zunächst einmal die Bedeutung des Wortes zu erschließen. Was ist das überhaupt – Achtsamkeit? Nachdem ich meine grauen Zellen kurzgeschlossen hatte, gelangte ich zu der Auffassung, dass es für mich eine Form der bewussten Wahrnehmung ist, ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit, das im Idealfall zu einer gesteigerten Umsicht im Umgang mit den wahrgenommenen Objekten und Personen führt oder zumindest führen sollte. So weit so gut. (M)eine Definition war gefunden und ihr Bedeutungsgehalt gleich mit. Kann es etwas Wichtigeres geben als ein umsichtiger Umgang in und mit unserem Umfeld?!

Mhhhh… merkwürdig und schon passt doch irgendetwas nicht, oder?! Unterstellen wir mal, dass mein kleines Köpfchen ein halbwegs annehmbares Begriffsverständis gefunden hat, warum merken wir dann davon so wenig? Warum wählen wir statt Achtsamkeit so häufig die berühmten Stirnklappen? Und an dieser Stelle möchte ich mich keinesfalls ausnehmen. Morgens klingelt der Wecker und wir fangen wie kleine Roboter an zu funktionieren, hetzen unserem Tagesplan hinterher und schenken unserer Umgebung kaum Aufmerksamkeit, den Blick fest auf das Handy gerichtet oder an die Laptopoberfläche geheftet, zumindest aber auf die Uhrzeit, damit das angeschmissene Räderwerk auch ja im Rhythmus bleibt. Kann das wirklich gesund sein – gesund für uns selbst, gesund für unsere Gesellschaft? Leistungsorientierte Ich-Gesellschaft, Entgrenzung als Folge der Zeitoptimierung – ist das der Lauf der Zeit und die neue Art zu leben? Ich will nicht, nicht so!

Keine Ahnung, wie es euch geht, aber ich würde diesem Prozess gern etwas entgegen steuern und würde mich freuen, wenn ihr euch anschließt?! Ich glaube einfach, dass es uns unheimlich bereichern kann, wenn wir uns stärker öffnen und uns selbst und andere stärker wahrnehmen, aufeinander zugehen und umsichtiger mit uns selbst und unserem Umfeld umgehen. Warum überlegen wir uns nicht kleine Dinge, die wir uns für eine Woche zur Aufgabe machen und sei es nur aus Neugierde, um herauszufinden, ob sich dadurch etwas verändert?! Vielleicht eine Woche bewusster Essen, eine Woche mehr Sport, eine Fernseh freie Woche, eine Woche in der wir auf unsere Körperhaltung achten, eine Woche in der wir uns vielleicht mehr Zeit für uns selbst nehmen, eine Woche des Lächelns, egal ob bei Bekannten oder Fremden,… Was haben wir schon zu verlieren? Wenn wir merken, dass es hilft, verdienen wir uns Glücksmomente und können diese im Bestfall sogar teilen und verschenken und damit andere glücklich machen, beibehalten und bis zur Unendlichkeit wiederholen. Was meint ihr? Sinnvoll oder sinnlos? Welcher Herausforderung wollen wir uns stellen? Wer macht mit? Ich hätte Lust auf dieses Experiment und freue mich auf eure Ideen und Gedanken!

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Weniger Sorgen, mehr Leben!

Bereits in meinem gestrigen Blogeintrag ging es darum, wie man permanentes Grübeln und sorgenvolles Nachdenken vielleicht nicht abstellen aber zumindest sinnvoll begrenzen kann. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass es helfen kann sich zu fragen:

„Does it really matter?“

Aber woher sollen wir das verdammt nochmal wissen?! Ist nicht alles irgendwie wichtig? Kann nicht jede noch so kleine Kleinigkeit unserem Leben eine entscheidende Wendung geben? Ja, das stimmt, aber das schließt positive Wendungen genauso mit ein. Also habt weniger Angst vor Veränderungen, denn ohne sie würde auch nichts passieren und wir säßen im Alltag gefangen. Das wäre doch auch irgendwie schade. Wie sollen wir dann an unseren Erfahrungen wachsen? Wo bliebe die Chance sich weiterzuentwickeln? Und so widersprüchlich es vielleicht auch klingen mag, aber nichts eignet sich dazu besser als negative Erlebnisse – machen sie uns doch nur stärker. Also wozu die ganze Grübelei?! Denn ganz gleich wie es ausgeht, bietet es doch immer neue Möglichkeiten. Und das Schöne daran ist, es liegt nur an uns ganz allein, was wir daraus machen und wie wir damit umgehen. Also macht euch nicht so viele Gedanken darüber, was kommt, sonst verpasst ihr den Augenblick, denn so platt das auch klingen mag aber das Leben findet jetzt statt, genau in dieser Sekunde. Wollt ihr morgen wirklich darauf zurückschauen und feststellen, dass ihr einen kompletten Tag eures Lebens verschwendet habt?! Also macht etwas aus dem Tag und genießt euren Start ins Wochenende, denn zumindest dieses Eine kommt nicht wieder, auch wenn hoffentlich noch viele glückstrahlende für jeden von uns folgen werden…

IMG_7732 KopieAlso genießt den Augenblick! Sorgen kommen von ganz allein… oder eben auch nicht.

Does it really matter?!

…. eine Frage, die wir uns vielleicht häufiger stellen sollten. Ich gehöre ja offen gestanden eher zu den Menschen, die sich stets und ständig um alles und jeden Gedanken machen. Zurücklehnen und entspannt abwarten, was die Zukunft bereit hält? Das gelingt mir zugegebenermaßen zu selten. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten, dass theoretisch eventuell vielleicht doch zumindest ein klitzekleines bisschen etwas schief gehen könnte. Jede noch so entfernt liegende Variante möchte doch vorher durchdacht werden. Irgendwann fängt der Kopf an zu glühen, die Gedanken wandeln nicht nur tags umher, sondern beginnen sich auch nachts einen Weg in unsere Träume zu stehlen. Spätestens dann wird es höchste Zeit mal ordentlich im Oberstübchen auszumisten, um den Synapsenstrom wieder in seine Bahnen zurück zu lenken, wo er hingehört, ohne dass dieser unterwegs tausende gedankliche Abschweifungen und Abzweigungen nimmt. Aber wie schaffen wir das?

Vielleicht sollten wir uns häufiger die Frage stellen: does it really matter? Sicherlich schadet es nie, wenn man versucht verantwortungsvoll zu planen, sich einen Plan B zurechtzulegen, aber es bringt rein gar nichts alle Eventualitäten bedenken zu wollen. (Zukunfts-)Ängste und Sorgen zu haben ist völlig normal und sogar wichtig, lässt es uns doch vorsichtiger und umsichtiger handeln, aber wie so oft brauchen wir auch dabei ein gesundes Mittelmaß, denn es sind und bleiben Eventualitäten. Das heißt, sie sind nicht gänzlich ausgeschlossen, aber eben auch nicht sonderlich wahrscheinlich. Deswegen können wir uns die gruseligsten Horrorgeschichten in unseren Köpfen ausmalen, aber wir können es auch genauso gut lassen, denn es sind und bleiben eben einfach nur Eventualitäten. Die meisten von ihnen werden also quasi schon per definitionem niemals eintreten. Wozu also das ganze Gedankenkarussell? Warum setzen wir uns dadurch selbst zusätzlich unter Druck? Vielleicht sollten wir einfach häufiger innehalten und uns vorher überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, sich über dieses und jenes den Kopf zu zerbrechen. Könnten wir es im Ernstfall überhaupt verhindern?

Also grübelt nicht zu viel und wenn euch die Gedanken schon nicht loslassen, beschränkt euch doch bitte auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Alles andere belastet nur unnötig, nicht nur den Gehirnschmalz und die Psyche, sondern es kostet auch verdammt viel Zeit, in der ihr genauso gut einfach glücklich hättet sein können.

Positive Gedanken zur Nacht…

„At the end of the day, you can focus on what’s tearing you apart, or what’s holding you together.“

Mein letzter Beitrag enthielt eine kleine Episode vom Freitag bzw. Samstag. Es war nichts Großes, aber darum geht es auch gar nicht, denn die kleinen Dinge im Leben sind nicht minder wertvoll! Wir müssen sie nur erkennen. Erst als ich den Beitrag für euch schrieb wurde mir bewusst, wie viele schöne Momente der Tag mir eigentlich geboten hat, auch wenn ich über sie zunächst gar nicht weiter nachgedacht hatte, mich nicht einmal mehr an sie erinnerte, so sehr beschäftigten mich die weniger schönen Ereignisse. Selbst das Kompliment eines befreundeten Kollegen, der mir schrieb: „Du bist ein wundervoller Mensch mit einzigartigen grünen Augen!“ war mir längst wieder entfallen, obwohl es ein Kompliment war, das man nicht alle Tage bekommt. Aber warum vergessen wir derartig liebevolle Gesten so schnell? Warum lassen wir zu, dass die negativen Erlebnisse des Tages sie überlagern? Macht euch die positiven Momente des Tages vor dem Einschlafen noch einmal bewusst und sind sie auch noch so klein. Holt sie euch zurück in eure Erinnerungen und dann schlaft mit diesen positiven Gedanken ein.

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!