Does it really matter?!

…. eine Frage, die wir uns vielleicht häufiger stellen sollten. Ich gehöre ja offen gestanden eher zu den Menschen, die sich stets und ständig um alles und jeden Gedanken machen. Zurücklehnen und entspannt abwarten, was die Zukunft bereit hält? Das gelingt mir zugegebenermaßen zu selten. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten, dass theoretisch eventuell vielleicht doch zumindest ein klitzekleines bisschen etwas schief gehen könnte. Jede noch so entfernt liegende Variante möchte doch vorher durchdacht werden. Irgendwann fängt der Kopf an zu glühen, die Gedanken wandeln nicht nur tags umher, sondern beginnen sich auch nachts einen Weg in unsere Träume zu stehlen. Spätestens dann wird es höchste Zeit mal ordentlich im Oberstübchen auszumisten, um den Synapsenstrom wieder in seine Bahnen zurück zu lenken, wo er hingehört, ohne dass dieser unterwegs tausende gedankliche Abschweifungen und Abzweigungen nimmt. Aber wie schaffen wir das?

Vielleicht sollten wir uns häufiger die Frage stellen: does it really matter? Sicherlich schadet es nie, wenn man versucht verantwortungsvoll zu planen, sich einen Plan B zurechtzulegen, aber es bringt rein gar nichts alle Eventualitäten bedenken zu wollen. (Zukunfts-)Ängste und Sorgen zu haben ist völlig normal und sogar wichtig, lässt es uns doch vorsichtiger und umsichtiger handeln, aber wie so oft brauchen wir auch dabei ein gesundes Mittelmaß, denn es sind und bleiben Eventualitäten. Das heißt, sie sind nicht gänzlich ausgeschlossen, aber eben auch nicht sonderlich wahrscheinlich. Deswegen können wir uns die gruseligsten Horrorgeschichten in unseren Köpfen ausmalen, aber wir können es auch genauso gut lassen, denn es sind und bleiben eben einfach nur Eventualitäten. Die meisten von ihnen werden also quasi schon per definitionem niemals eintreten. Wozu also das ganze Gedankenkarussell? Warum setzen wir uns dadurch selbst zusätzlich unter Druck? Vielleicht sollten wir einfach häufiger innehalten und uns vorher überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, sich über dieses und jenes den Kopf zu zerbrechen. Könnten wir es im Ernstfall überhaupt verhindern?

Also grübelt nicht zu viel und wenn euch die Gedanken schon nicht loslassen, beschränkt euch doch bitte auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Alles andere belastet nur unnötig, nicht nur den Gehirnschmalz und die Psyche, sondern es kostet auch verdammt viel Zeit, in der ihr genauso gut einfach glücklich hättet sein können.

4 Gedanken zu “Does it really matter?!

  1. Mit geht es auch so, dass ich mir über nichts und die Welt Gedanken mache. Auch wenn Dinge oft nicht beeinflussbar sind, werden sie bis ins kleinste Detail durchdacht. Und auf die Gedanken folgen die (manchmal total unbegründeten) Sorgen und Ängste…

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  2. mir gehts da wie dir -und mir hilft dabei ein Bild …wenn die Gedanken beginnen und nicht enden wollen. Dann stell ich mir vor, ich sitze im Sand am Meer und der Wind peitscht die Wellen auf. Die Wellen sind meine Gedanken, aber ich sitze da und schaue einfach nur zu …ich geh nicht schwimmen darin. Vergrabe meine Hände im Sand und spüre den Wind …ich weiss, er legt sich wieder… ich brauche nur hier zu sitzen und zu warten.
    mir gehts da wie dir -und mir hilft dabei ein Bild …wenn die Gedanken beginnen und nicht enden wollen. Dann stell ich mir vor, ich sitze im Sand am Meer und der Wind peitscht die Wellen auf. Die Wellen sind meine Gedanken, aber ich sitze da und schaue einfach nur zu …ich geh nicht schwimmen darin. Vergrabe meine Hände im Sand und spüre den Wind. Ich weiss, er wird sich wieder legen …ich brauche nur sitzen zu bleiben und zu warten. …Eines tröstet mich, oft habe ich gemerkt, dass diese Gedanken -die mir nicht gut tun, daher kommen, weil ich Angst habe. Angst die Kontrolle zu verlieren. Aber hatte ich je im Großen die Kontrolle über mein Leben? Ja -und nein. Natürlich. Vieles hab ich mir nicht ausgesucht und ich weiss nicht was das morgen bringt, aber wie ich mein Leben lebe -mit welcher Gesinnung und was ich draus mache, das ist mein Teil 😉

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