Groß(artig)e Wochenmitte?!

… Na das will ich doch mal hoffen! Wieso groß(artig)e Wochenmitte?! Klar, Bergfest ist immer toll. Die Woche ist zur Hälfte geschafft und wir können schon auf die ersten erfolgreichen Tage zurückblicken und das auch noch in der guten Voraussicht, nur noch die Hälfte vor uns zu haben bis uns das Wochenende ein wenig mehr Ruhe gönnt. Ungeachtet dieser Tatsache wartet auf mich auch eine groß(artig)e Wochenmitte im buchstäblichen Sinne, denn ich treffe mich heute und morgen mit zwei groß(artig)en Männern. Ok, aus meiner Perspektive müssten bereits 1,75m fast als Riesen durchgehen, bringe ich doch süße 1,59m in die Treffen ein, aber nein, es sind tatsächlich Männer, die an der 2m-Marke kratzen. Während ich den einen schon mein Leben lang kenne und damit zu Zeiten als er noch kleiner war als ich, über die Wachstumszeit hinweg, (in der 10 Brötchen zum Frühstück keine Seltenheit waren), bis hin zum heutigen Ehemann und Familienvater, der glücklicherweise mal in der Gegend ist und ich aus genau jenem Grund die Stunde Zugfahrt in Richtung seiner Tagung nicht scheue, um ihn nach fast einem Jahr endlich mal wiedersehen zu können, auch wenn ich morgen um 4 Uhr raus muss. (Hey, manchmal muss man eben auch ein wenig flexibel sein, gerade wenn man sich sonst eher beschwert, dass das soziale Leben so vor sich hinplätschert.) Nach dem drohenden Frühstart (noch halb in der Nacht) wartet morgen auch schon der nächste vollgepackte Tag mit proppenvollem Terminplan, quasi bis oben hin, um genau zu sein bis auf 1,95m am Abend, im Übrigen eine Stunde Zugfahrt entfernt in die entgegengesetzte Richtung.

Kurzum: Bergfest zur Wochenmitte mit einer Zwergin, zwei männlichen Schneewittchen, pendelnd zwischen den sieben Bergen. Klingt doch märchenhaft?! Und wenn sie nicht gestorben sind… dann bloggt sie am Freitag weiter…

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Blogger Recognition Award

Vielen Dank für deine Nominierung, Tina,  (https://stempelblatt.wordpress.com/2015/09/28/blogger-recognition-award/)! Von diesem Award habe ich zuvor noch nichts gehört, fand aber die Erklärung sofort auf deiner Seite: „Bei diesem Award geht es darum, zu erzählen, wie man zum Bloggen gekommen ist und andere Blogger, deren Blog man toll findet zu nominieren, um andere auf den ein oder anderen Blog aufmerksam zumachen.“

Auf die Nominierung weiterer Blogs verzichte ich, aber ich verrate euch gern, wie ich zum Bloggen gekommen bin. Eigentlich hatte ich mit Blogs bis dato nicht wirklich was am Hut. Dann bekam ich von meiner Lieblingsfreulegin ein Buch von einer Blogschreiberin geschenkt, die Rezepte mit ihrer Lebensgeschichte verband. Das blieb irgendwie im Hinterkopf hängen als ich in eine ziemlich herausfordernde Lebensphase geriet, die nicht gerade mit Glückssträhnen in privater, gesundheitlicher und beruflicher Hinsicht glänzte. Da ich aber eine Kämpfernatur bin, habe ich mir überlegt, wie ich konstruktiv mit dieser Situation umgehen kann. Den Kopf in den Sand zu stecken oder den Sand in den Kopf… erschien mir wenig erfolgversprechend. Also entschied ich mich für einen Perspektivenwechsel, denn vom böse Gucken oder Grämen würde sich nichts verändern. Ich begann mich statt dessen auf die schönen Dinge im Leben zu besinnen und mich über die kleinen Überraschungen zu freuen, die der Alltag für uns bereit hält. Es ist erstaunlich wie oft sie uns begegnen, wenn wir nur bewusster darauf achten, egal ob es ein freundliches Wort von einem Unbekannten ist, ein Lächeln, oder das gefundene 1Ct-Stück, dass man an der Straßenecke entdeckt… Irgendwie tat es gut, das Leben nicht nach den schwierigen Umständen zu be- und verurteilen, sondern die positiven Aspekte wert zu schätzen und den Rest als Herausforderungen zu sehen, sein Leben aktiv zu gestalten und positiv zu verändern. Von dieser Überlegung war es nur noch ein Katzensprung zum Bloggen, denn warum nicht das Ganze festhalten und auch andere motivieren, die vielleicht ebenfalls ab und an hadern…

Inzwischen überschütte ich euch schon einige Monate mit meinen Beiträgen und freue mich noch immer wahnsinnig über jeden Follower, den ich damit erreiche, denn irgendwie scheine ich ja doch ein klitzekleines Bisschen was richtig gemacht zu haben, nicht zuletzt dank eures Ansporns!

Glückszahlen

Glückszahlen hat wahrscheinlich jeder. Der Klassiker ist wohl die 7. Mein bester Freund nimmt beim Lotto spielen u.a. mein Geburtsdatum, auch wenn es bisher für den großen Jackpot leider nicht gereicht hat. Oder etwa doch?! (Du wirst dich doch am Wochenende nicht heimlich abgesetzt haben?! Ich bekomme 10% – hast du am Freitag versprochen – oder das Haus am Meer!!!!!!!)

Welche Macht doch Zahlen über uns und unser Leben haben?! Egal, ob es Zeugnisnoten sind, der Blick auf den Kontoauszug oder auf die Waage. Wenn Zahlen ins Spiel kommen, wird es gefährlich, denn meist wird mit ihnen gemessen, verglichen und Wert geschätzt, ohne die Geschichte zu berücksichtigen, die dahinter steckt… die Zusammenhänge… das wahre Leben, denn mathematische Werte sind nicht gleich ideelle, emotionale oder soziale Werte. Sie spiegeln nicht die Realität wider und doch haben sie so viel Macht, um die realen Bezüge vor dem geistigen Auge ins Wanken geraten zu lassen.

Dennoch war es heute eine Zahl, die mir den Glücksmoment des Tages bescherte und das auch noch – schön frauenklischeehaft – auf der Waage als ich dort eine Zahl sah, die ich an der Stelle (vor dem Komma) schon laaaange nicht mehr erblickt habe. Natürlich habe ich mich sehr gefreut und doch bleibt die Zahl nur eine Zahl, denn wichtiger ist, dass es uns gut geht, ganz gleich welche Ziffern in welcher Größenordnung, wo auch immer stehen. Die wahre Bilanz des Lebens errechnet sich nicht nach diesen vermeintlich achso wichtigen Zahlen, sondern danach, ob wir glücklich sind.

Also gebt auf euch Acht und jagt nicht irgendwelchen Ziffern hinterher, die andere für euch bestimmen. Millionen auf dem Konto dafür mit Herzinfarkt im Büro lohnt genauso wenig wie Size Zero im Tausch gegen einen kaputten Körper. Also achtet im Leben weniger auf die Zahlen, als vielmehr darauf, was ihr aus den vorhandenen macht. Gebt auf euch Acht und bleibt einfach glücklich!

(Pseudeo)romantische Bewerbungsgespräche für eine unspezifizierte Stelle

Ich denke gerade darüber nach, ob Verabredungen Glücksmomente sind?! Klar, das hängt sicher auch vom Ausgang des Ganzen ab und ja, natürlich tut es gut, wenn dir das andere Geschlecht Interesse signalisiert, aber was ist eigentlich mit dem Teil dazwischen? Um ehrlich zu sein, tue ich mich gerade etwas schwer mit der Einordnung. Für mich hat das immer so etwas von (pseudeo)romantischen Bewerbungsgesprächen. Klingt alles andere als amourös?! Eben! Beide Seiten verkleiden sich entsprechend der gesellschaftlichen Konventionen und sitzen sich im mehr oder weniger verkrampften Zustand gegenüber, prüfen und mustern. Sogar die Stelle (im doppelten Wortsinne) ist unspezifisch und da sind wir noch nicht einmal bei der Frage der Befristung, denn das entscheidet sich erst während der Probezeit. Jeder tappt im Dunkeln (Na immerhin gibt es so etwas wie Gleichberechtigung!), denn Angebot und Nachfrage bestimmen ebenfalls beide Seiten. Aber warum tun wir uns das eigentlich an? Ich meine, niemand geht gern zu Bewerbungsgesprächen, mit Ausnahme derer, die sich gerne profilieren und ihren Marktwert testen wollen. (Aber ganz ehrlich, auf Verabredungen mit solchen Bewerbern können wir ohnehin gern verzichten!!!!) Nein, Bewerbungsgespräche machen keinen Spaß, egal auf welcher Seite. Warum tun wir uns das trotzdem an? Vielleicht weil wir in der Generation Praktikum doch noch hoffen, auf die Stelle des Lebens zu treffen?! Weil wir es nie herausfinden, wenn wir nicht hingehen?! Puhhhh… ganz schön anstrengend… so eine Fleischbeschau auf dem Vieh- ähm Bewerbermarkt…

„Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.“

„Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.“ Da hat er schon irgendwie Recht, Friedrich Rückert, und ich finde, diese Aussage hat nicht nur Berechtigung für Urlaubsreisen, sondern auch für das Leben. Meist rennen wir Zielen nach und das ist auch gut so, denn nur so kommen wir vorwärts und können uns entwickeln. Aber ihr kennt das ja, uns geht es dabei irgendwie nie schnell genug, ganz gleich wie wir uns in unserem Hamsterrad abstrampeln. Aber vielleicht ist genau das der Fehler? Und genau an der Stelle finde ich das Zitat so passend: „Nur auf das Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.“ Schließlich ist doch alles irgendwie ein Lern- und Reifeprozess und wenn wir ganz ehrlich sind, was sind (uns) Erfolge schon wert, wenn man sie im Null Komma Nix erreicht?! Also seht euren Weg zum Ziel ebenso als Reise – zu euch selbst, zum Ziel und damit zur nächsten Stufe in eurem Leben. Es prägt euch und macht euch reicher – an Erfahrungen, an Reife,… ganz gleich wie es ausgeht. Also nehmt euch dann und wann ruhig – und v.a. ohne schlechtes Gewissen (!!!!) – ein wenig zurück. Genießt bereits die Reise selbst, wenn oder gerade weil sie euch herausfordert. Auch kleine bedächtige Schritte führen zum Ziel, denn was nutzt es euch, wenn ihr den Sprint nicht durchhaltet?! Also glaubt an euch und geht einfach weiter – in eurem Tempo. Wir sehen uns im Ziel (!!!!!) ganz gleich in welcher Reihenfolge.

Südafrika 2014 192

Liebster-Award: High Five!!! ;-)

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Viiiiiiiiiielen Dank liebe Antonia (https://awondererslife.wordpress.com/) für deine Nominierung zum Liebster-Award und dann auch noch an erster Stelle! 😉 Grinsend und mit leicht rosa Bäckchen werde ich mich nun an die Beantwortung deiner Fragen wagen. Aber vorher noch zum offiziellen Teil:

Die Regeln:

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
  • Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Post ein
  • Beantworte die dir gestellten Fragen
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
  • Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

Ihr wisst ja bereits, warum ich nur sporadisch nominiere, aber ich versuche heute mal Daniel-John Riedl (http://diegeschichtezaehlt.com/) damit glücklich zu machen, weil ich seine Beiträge ganz cool finde, es aber in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden ist – vielleicht ja ein kleiner Ansporn für dich?! Wenn ja, dann schau doch mal, welche neuen glücklichen sieben Fragen ich mir in meiner unermesslichen Neugierde ausgedacht habe:

  1. Worauf freust du dich im Herbst am meisten?
  2. Hast du ein Lebensmotto, dann lass uns doch daran teilhaben?
  3. Gutschein für eine Reise deiner Wahl, wohin geht’s?
  4. Was war deine bislang größte Herausforderung?
  5. Das letzte Vierteljahr läuft – was steht noch auf deiner To-do-Liste?
  6. Dein ultimativer Glücksmoment der Woche?
  7. Tee oder Kaffee?

Und da man von anderen Menschen bekanntlich nur verlangen kann, was man selbst zu tun bereit ist, werde ich mich nun auch meinen Aufgaben stellen. Na denn man tau….

Was ist dein Lieblingsort?

Mein Lieblingsort, den ich auf Reisen erleben durfte, ist genau der Aussichtspunkt, der meinen Blog ziert – in Mpumalanga im Norden Südafrikas mit Blick über den Blyde Canyon River – einfach nur traumhaft!!!!! Im Alltag ist es eher mein Bett, weil ich ein absolutes Schlaftier bin und das geht in meiner Höhle einfach am allerbesten.

Was würdest du später gerne machen?

Das ist eine sehr offene Frage, aber wenn ich sie etwas egoistisch beantworten darf, dann hätte ich gerne ein spießiges Leben mit geregelten Arbeitszeiten in einem Job, der mich ausfüllt ohne zu stressen und privat eine glückliche Kleinfamilie. Ihr findet uns dann übrigens in einem niedlichen Haus am See oder am Meer… 😉

Nenne 3 Dinge von deiner Bucket-List.

Mist, habe noch immer keine gefertigt, aber die Verwirklichung der vorigen Frage wäre schon schön. Außerdem möchte ich noch reisen, reisen, reisen. Ihr wisst ja, jeder Kontinent bitte (mindestens) 1x…. ok, vielleicht nicht zu dem ganz kalten. 😉 Bevor diese sehr schönen Herausforderungen auf mich warten, steht derzeit allerdings meine Diss ganz oben auf meiner Prioritätenliste, die endlich abgeschlossen werden will, denn ich warte schon ganz ungeduldig auf so etwas wie Privatleben.

Welches Tier hättest du am liebsten als Haustier?

Och, so ein Kaninchen wäre doch ganz süß?! Würde es nur nicht so viel Heu futtern… *hatschi*. Oder auch ein Stinktier?! Ich war mal bei einem Paar zu Gast, dass zwei als Haustiere hatte – echt süß und man spart sich die Alarmanlage. 😉 Aber ich fürchte, ich wäre im Moment keine gute Haustiermami, weil ich einfach viel zu selten zu Hause bin, als dass ich mich ausreichend um ein dort einsam wartendes Tierchen kümmern könnte.

Was hast du studiert oder was möchtest du studieren?

Mein erster Impuls war zu schreiben: „das Falsche!“, aber das wäre wohl auch nicht ganz zutreffend. Das Wichtigste, was das Studium mir bislang gebracht hat war weniger mein Beruf als die Menschen, die ich durch das Studium und meine Arbeit danach kennengelernt habe; Menschen, die mein Leben seit dem unglaublich bereichert haben. Sie hätte ich ohne das Studium wohl nie kennengelernt und das wäre seeeeehr schade gewesen. Außerdem bin ich mit meinen jetzigen Jobs eigentlich ganz glücklich, auch bzw. gerade weil sie nicht dem klassischen Berufsbild entsprechen und ich bin mir sicher, dass noch viele Nischen auf mich warten, die von mir erkundet werden wollen. Dann brauche ich auch nach dem – ohnehin viel zu langem Studium – keines mehr anhängen, aber falls ich doch noch einmal die Neigung verspüren sollte, dann hätte es sicher mit Fremdsprachen zu tun oder mit der Glücksforschung. 😉

Wo möchtest du mal wohnen?

Am Wasser… vorzugsweise am Meer!

Welcher ist dein Lieblingssong und warum?

Den einen Lieblingssong habe ich gar nicht. Meist läuft bei mir das Radio im Hintergrund und lediglich wenn ich unterwegs bin, schnappe ich mir meinen MP3-Player und höre mir die kunterbunte, leicht veraltete Mischung darauf an.

Wenn du in deine Vergangenheit reisen könntest, würdest du, wohin und warum?

Als Frau in die Vergangenheit zu reisen stelle ich mir tückisch vor und möchte mir deswegen eigentlich gar nicht ausmalen, was mir dabei widerfahren könnte und bevor ich auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrannt werde (o.Ä.) und ich dann nicht mehr zurückkehren kann, wo doch hoffentlich irgendwann mal endlich ein Haus am Wasser auf mich wartet, bleibe ich wohl besser hier. Innerhalb meines eigenen Lebens zurückreisen bringt nix, denn alles, was passiert ist, gehört zu meiner Lebensgeschichte dazu und hat mich geprägt und wozu sollte ich das ändern?! Es hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und ich möchte behaupten, es hätte schlimmer kommen können. 😉 Zumal ich mir nicht mal sicher sein könnte, dass es dann wirklich besser wäre, wenn ich zurückreise und an meiner Zukunft schraube…

Wenn es ein Buch über dein Leben geben würde, von Anfang bis Ende, würdest du es jetzt schon bis zu Ende lesen?

Hmmm, ich würde wohl neugierig zu der Stelle im Buch blättern an der ich mich aktuell in meinem Leben befinde und wenn ich dann sehe, dass in dem mega Schinken noch viele Seiten übrig sind, würde ich mich entspannt zurücklehnen und das Buch in einem öffentlichen Bücherregal aussetzen, um nicht in die Versuchung zu geraten, doch noch weiter zu schmökern. Wenn ich allerdings feststellen müsste, dass ich bereits kurz vor dem Ende stehe – dann wohl leider nicht nur im Wortsinne – dann würde ich weiterlesen, um zu schauen, wieviel Zeit mir noch bleibt und mein Leben auf den Kopf stellen…

Welches Kleidungsstück trägst du am meisten?

Unterwäsche und das sogar täglich! Ansonsten ist mein Kleiderschrank eher bunt gemischt wie ich auch, so dass man mich in Jeans genauso antreffen kann wie in Kleidern und Röcken, mit kuscheligem Sweatshirt wie im Business-Look. Je nach Lust, Anlass, Wetter und Laune greife ich morgens in den Schrank und ziehe mir das raus, was mir am passendsten erscheint.

Schreibst du gerne To-Do-Listen, oder schaffst du alles auch so?

Ich schaffe alles so, aber mache dennoch gern Listen – sei es im Kopf, sei es schriftlich – ganz einfach weil ich so gerne Häkchen mache! Es ist ein tolles Gefühl, wenn man etwas Geschafftes streichen kann. Außerdem helfen mir Listen mich dann und wann (neu) zu strukturieren, Prioritäten festzulegen und damit auch mich selbst (umzu)organisieren.

Herbst im Topf

Nachdem sich der Sommer verabschiedet hat, habe ich auch kulinarisch meine Konsequenzen daraus gezogen. Ja, ich bin in vielerlei Hinsicht (zu) prinzipiell in Beziehungsfragen (Sommer, du Vollhonk! 😉 ), aber das Ergebnis konnte sich sehen bzw. schmecken lassen. Was ich verbrochen habe? Ich verrate es euch. Man nehme:

  • 1 Butternutkürbis
  • 4 Karotten
  • 3 Birnen
  • 300ml Brühe
  • Ingwer
  • Curry-Paste
  • Erdnussöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kokosmilch
  • Minze

und koche nach (ungefähr eine halbe Stunde). Anschließend bitte platt pürieren bis auch die Suppe so aussieht als hätte sie 12 Stunden gearbeitet (Gerechtigkeit muss sein!!!! 😉 ) Kokosmilch (wie immer) erst nach dem Kochen hinzufügen. Nach Belieben angebratenes und gewürztes Hähnchen oder Pute unter die fertige Suppe heben und mit Minze garnieren.

Joa, also ich war zufrieden und die Kombi aus Kürbis und Birne muss ich mir merken.

So und jetzt nur noch auf’s Bett plumpsen lassen und den Bauch streicheln. Wir lesen uns morgen wieder, ja?!
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Wenn Freundschaft durch den Magen geht…

Woran bemesst ihr eigentlich die Qualität eines Tages – nach eurer Produktivität, nach seinen Überraschungen, nach den erreichten Zielen?

Also mein persönlicher Maßstab ist ja – wie sollte es anders sein als Frau und dann auch noch im Sternzeichen der Fische geboren in einer Familie mit hervorragender Sensorik – genau, nach meinem Bauchgefühl!!!! Nee, nicht danach wie groß mein Hunger war, sondern ganz einfach danach, ob ich mich abends mit einem guten Gefühl schlafen lege. Natürlich können all‘ die benannten Punkt und noch viele weitere dabei ein Rolle spielen. Wichtig ist doch letztlich nur, dass wir am Abend zufrieden auf den Tag zurückblicken können.

Nachdem sich bei mir in der letzten Zeit die freiwillig und unfreiwillig ambitionierten Arbeitstage mehrten, habe ich mich über die positive Abwechslung des gestrigen Abends besonders gefreut. Nicht nur darüber, dass der Sommer sich (nach meiner sonntägigen Standpauke mit einer „Wir-können-ja-Freunde-bleiben-Nummer“:) mit 21 Grad verabschiedet hat, sondern weil ich mir abends nach getaner Arbeit meinen besten Freund geschnappt habe und wir endlich mal wieder Zeit hatten unser Bauchgefühl in Angriff zu nehmen – das hungrige, knurrige Bauchgefühl gleichermaßen wie das „Schön-dass-es-dich-gibt“-Bauchgefühl und das „Endlich-mal-wieder-Reden-können“-Bauchgefühl und es war wirklich ein lustiger Abend, den wir unbedingt mal wiederholen sollten!… *brumm*
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