Sündhaftes Flurgespräch

Ich habe vorgestern zum ersten Mal die Eissorte „Chocolate Fudge“ probiert und mich sofort unsterblich verliebt, auch wenn ich sonst eher der unentschlossene Stracciatellaesser bin – also Typ Vanilleeis mit Schokolade(nstückchen), bitte. (Immerhin kann ich bei der klassischen Fürst-Pückler-Mischung Erdbeergeschmack klar für mich ausschließen. 😉 )Nachdem ich vorgestern also von meinem sündhaften Einkaufsvorhaben berichtet hatte, folgte am nächsten Tag die alles entscheidende Frage einer ebenso begeisterten Anhängerin: „Und, hast du alles aufgegessen?“ Ich antwortete – wie immer ehrlich und ohne Umschweife – mit einem eindeutigen: „Klar.“ Daraufhin strahlte sie mich an und meinte: „Wieviele Jahre musste ich warten, um jemanden zu treffen, der auf diese Frage einfach mit einem ‚klar‘ antwortet?!?!“ Zugegeben, wir sprachen von 500ml Eis und ja, ich wollte jeden Milliliter davon aufessen. Aber ich finde, man sollte auf sein Bauchgefühl hören und auf meines ist immer Verlass. 😉 Ich würde es jederzeit wieder tun! Dafür waren die schokoladigen Glücksmomente im Bauch einfach zu schön. Und keine Sorge, ich habe außerdem ganz viel leckeres frisches Obst und Gemüse gekauft und freue mich auf das Rindersteak mindestens genauso.
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Ein bisschen Berlin für alle…

Berlin. Unsere Hauptstadt. Eine Stadt mit besonderem Flair. Auch wenn ich es zum Wohnen persönlich gern etwas über- und beschaulicher mag, wäre ich heute sehr gern in der bärigen Metropole, um einer lieben Freundin persönlich alles Gute zu ihrem heutigen Geburtstag zu wünschen. Auch wenn sie selbst keine Berliner Pflanze ist, musste ich bei dieser Gelegenheit an einen Ausspruch denken, den ich neulich bei einer anderen Freundin zum Besten gab. Wie versprochen nehme ich ihn hiermit in meinen Blog auf:

„Ik sitz im Bett und esse Klops.

Uff eenmal kloppt´s.

Ik kieke, staune, wundre mir,

uff eenmal jeht se uff de Tür.

Ik gehe raus und kieke,

wer steht draußen?

Ikke!“

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30. Juli – Internationaler Tag der Freundschaft

„International Day of Friendship“- der perfekte Anlass, um das nächste große Event zu planen! Was wäre da passender als ein Ausflug zum „Rockballett“ von Romeo und Julia – the most famous lovestory mixed with Breakdance & Rock?! Nix. Eben! Deswegen haben wir uns auch gerade Tickets gesichert und freuen uns riesig auf die Show (Starring: Bad Boys of Dance!!!!!!) !

*Vorfreudeglücksmomente* 😀 ❤

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offizielles Pressefoto zur Show

Morgenmuffel vs. Frühaufsteher

Musik und Glücksmomente gehören zusammen, findet ihr nicht?! Der erste Schalter, den ich morgens umlege, ist bei mir der des Radios, denn ich bin eher der Typ „morgendliche Frohnatur“ und damit der Albtraum eines jeden Morgenmuffels, auch wenn ich mir für solche Fälle mit meiner siebenjährigen WG-Erfahrung bereits einige Überlebensstrategien erarbeitet habe, um nicht bereits morgens den Tod schmerzhaft durchbohrender Blicke oder tödlich beißender Kommentare sterben zu müssen. Nachdem ich die WG nach dem Studium gegen meine eigene Rumpelbude eingetauscht hatte – die eigentlich nur als vorrübergehendes Provisorium geplant war und nun zu Beweiszwecken absoluter Genügsamkeit dient – kann ich mich zumindest morgens frei, summend, singend und tanzend durch die Wohnung bewegen, den Kaffee irgendwo auf der Durchreise durch mein kleines, sehr überschaubares Auenland trinkend und um 6 Uhr optimistisch in den Tag blickend und auf das Beste hoffend durchstarten. (Anhand der Länge des Sätzes könnt ihr meinen morgendlichen Elan bereits erahnen. 😉 ) Im Sommer fällt das gleich noch viel leichter, denn immerhin ist es dann sogar schon hell draußen und die Vögel zwitschern. Also liebe Morgenmuffel, wenn ihr schon Zähne zeigen müsst, dann bitte mit einem Lächeln! Der Tag beginnt ja doch, aber er bietet auch 24 Stunden voller neuer – womöglich lebensverändernder – Chancen! 🙂
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Die Landkarte unseres Lebens – ein Puzzle….

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, wusste schon Søren Kierkegaard (1813-1855).

Es ist ein Puzzle mit scheinbar unendlichen Teilen und unsere Aufgabe ist es, diese Puzzleteile in das Gesamtbild unseres Lebens einzupassen. Sie mit Gewalt an ihren vermeintlichen Platz zu schieben hilft nicht, denn wenn es dort nicht hingehört, wird es dort auch nie passen. Manche Teile fallen wie von selbst nahezu mühelos an ihren Platz. Andere wiederum liegen in der Ecke, weil sie einfach nicht dazu zugehören scheinen. Aber doch sind sie Teile eines großen Ganzen auf der Landkarte unseres Lebens und fügen sich irgendwann ein. Lasst euch überraschen.

Wie oft legte ich mich schon mit einem Gefühl von Wut oder Enttäuschung im finster grummelnden Bauch schlafen, nur um am nächsten Morgen aufzuwachen und mich dem entspannenden Gefühl hinzugeben, dass es wohl genau so passieren sollte. Ich glaube nicht an eine Kraft von oben, an eine unausweichliche Vorbestimmung, aber ich glaube an die Kraft der Zuversicht, die uns vor Frust, Verzweiflung, Ärger und Wut bewahren kann und an die Gelassenheit, die uns ausharren lässt bis der Sinn dahinter endlich Gestalt annimmt. Zuversicht und Gelassenheit – ein Duett höchst wirksamer Zutaten, die uns vor Ängsten und Sorgen bewahren können und uns bei Tumulten beruhigen und besänftigen. Schade, dass man sie nicht kaufen kann, sonst würde ich mir einen großen Vorratsschrank dafür zulegen. Aber manchmal hilft es schon, sich an vergangene Momente zurückzuerinnern, in denen sich wie von Zauberhand alles ineinander fügte, obwohl wir das zu jenem Zeitpunkt am wenigsten erwartet hätten. „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende“ (Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde, 1854-1900).

Atmet tief durch und bleibt zuversichtlich!

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Es gibt schlechte Tage und es gibt Milchreistage…

… oder wenn die Kindheit(serinnerung) durch den Bauch geht. Hach, ich liebe diese Milchreistage, nicht nur weil das Kantinenessen plötzlich auch mal schmeckt, sondern weil man davon dieses wohligwarme Gefühl im Bauch bekommt und sich in alte, oder besser gesagt, junge Zeiten zurückversetzt fühlt. Heute war wieder so ein besonderer kulinarischer Moment, denn manchmal bestimmt sich der Wert eines Essens eben nicht nach seinem Schwierigkeitsgrad, der Kalorientabelle oder dem „In“-Faktor, sondern einfach nur nach den Erinnerungen, die man damit verbindet. Als Kind bekam ich bei der einen Oma donnerstags immer Milchreis, allerdings ohne Früchte und dafür mit zerlassener Butter. Ja, das erklärt so Einiges… 😉 Meine andere Oma war eher auf Griesbrei spezialisiert und ich erinnere mich noch gut an die violette Blume auf dem Service, die man sehen konnte, wenn man aufgegessen hatte. Da ich sie im Vergleich zu meiner benachbarten Oma aber nicht so häufig sah, gab es für die Rückfahrt am Abend auch noch eine Honigschnitte mit ins Gepäck. Ich habe sie gar nicht immer aufgegessen, aber es war so ein tröstliches Gefühl sie dabei zu haben… Im Moment fühle ich mich noch immer wie diese körnerbefüllten Kuscheltiere und meine, man könnte die Milchreiskörner spüren, wenn man über den Bauch streichelt. Nichtsdestotrotz werde ich diesen gleich in Richtung Wasser tragen, denn heute ist zum letzten Mal Aqua-Zumba und damit ich nicht ganz wie ein eingepferchter Winnie Pooh im Badeanzug aussehe, werde ich die Honigschnitte für den Weg ausnahmsweise mal weglassen. 😉
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Halbtagsbilanz (Teil 2) – zerplatzte Vorfreude vs. (Anflug von) Fassungslosigkeit

Zeit für die zweite Halbtagsbilanz. Der Tag ist zwar noch nicht um, aber wenn wir es an der Länge meines Arbeitstages messen, dann schon und mir juckt es in den Fingern, das glaubt ihr gar nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Was liegt heute nur in der Luft?! Was ist los mit euch Männern? Jetzt verrate ich euch mal was. Ja, wir Frauen wollen und brauchen Aufmerksamkeit. Ich weiß, das findet ihr ganz schön anstrengend, ist es vielleicht auch, aber es ist auch eine Form der Wertschätzung und daher für uns unverzichtbar. Während die Einen das gemeinsam erhoffte und freudig erwartete Wiedersehen auch nach Ablauf eines Monats wiederholt verschieben wollen – und hey, sich 1x Mal binnen eines Monats zu sehen ist doch nun wirklich kein Klammern – sind die Anderen in ihrem Übereifer kaum zu bremsen. Oder wie würdet ihr das sehen, wenn euch jemand ohne mit der Wimper zu zucken seine Fähigkeiten anbietet, um den gegenwärtigen Arbeitsvertrag um zwei weitere Jahre durch Schwangerschaft zu verlängern?! Liebe Männer, warum könnt ihr nicht einmal den goldenen Mittelweg wählen?! Dann wären doch alle glücklich.

 

Nachtrag:

Ok, habe mich wieder beruhigt. Apropos goldener Mittelweg, dieser überraschende Fund in meinem Kühlschrank (hätte ich bei mir nicht für möglich gehalten) hat meine Laune schlagartig verbessert:
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Manchmal gibt es doch noch so etwas wie Gerechtigkeit. Noch Fragen zu meinem Karma?! 😉

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Plus Regenbogen vor dem Fenster 🙂

Halbtagsbilanz (Teil 1)

Ok, tief durchatmen, konzentrieren, Glücksmoment suchen…

  1. Montag, Dauerregen, Arbeit, muffiges Mittagessen… nix.
  2. Vorfreude auf das nächste Wochenende im Keim erstickt…nix.
  3. Statt Prinzen wieder nur quakenden Frosch gefunden…nix.

Perspektivenwechsel! Ok, volle Konzentration, durchatmen, weiterüberlegen. Es rechtzeitig zu erkennen bietet die Chance konstruktiv damit umzugehen:

  1. Montag? Auf den freien Mittwoch konzentrieren! Dauerregen? Pünktlich Feierabend machen und zum Mittagsschlaf einkuscheln (während die Tropfen beruhigend an mein Fenster klopfen)! Arbeit? Zum Glück schon mehr als die Hälfte geschafft! Muffiges Mittagessen? Regnet schon, also wozu noch aufessen?!
  2. Unverplant für´s Wochenende? Plötzlich noch mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben!
  3. Wieder nichts als Gequake? Dann halt nicht. Der Nächste, bitte! Lasst die Prinzen durch!

Na also…. geht doch… gleich nur noch halb so sackig….

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