Freundschaft ist…

… jedes noch so kleine Bett miteinander zu teilen, nur um am Morgen aufzuwachen, sich anstrahlen und genauso weiterplappern zu können wie bis kurz vor dem Einschlafen…

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#Montag-Morgen-Motivation

Mit den Motivationen ist das so eine Sache. Meist treiben wir sie vor uns her, wenn es besser läuft auch ein Stück voran, aber nur selten haben wir sie stärkend im Rücken. Gestern habe ich aus einer spontanen Idee heraus beschlossen, meine Laufmotivation auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen.

Wie ihr wisst, bin ich letztes Wochenende vollkommen untrainiert an den Start gegangen und habe dort mit 28:25 Minuten wohl eine ganz respektable Leistung für 5km erzielt. Mein selbstgesetztes Ziel war es: schneller und besser zu sein als alle, die zu Hause auf der Soffi sitzen geblieben sind und vor dem Besenwagen zurück zu sein. Check. (Aus Versehen gab es sogar noch den 3. Platz in meiner Alterskategorie dazu.) Wahrscheinlich wäre ich nie auf die Idee gekommen jemals an irgendeinen Start zu gehen, hätte mich meine Bushaltestellenbekanntschaft nicht gefragt, ob ich sie begleiten wolle und Fähnchen schwenken wäre mir einfach zu profan gewesen. Vom Ausgang waren wir beide gleichermaßen überrascht, erfreut und stolz, was sie letzte Woche dazu veranlasste, mich direkt für eine Staffel zum Halbmarathon anzuwerben. Verblüfft schaute ich sie an als ich erfuhr, dass ich auch noch mit zwei Herren laufen solle, denn bitte was kann ich mit meinen kurzen, untrainierten Stummelbeinchen schon ausrichten?! Aber sie entgegnete, dass meine Rundenzeiten zwischen ihren lägen. Oha. Na gut, wenn sie meint… Außerdem wären es nur 2km mehr als beim letzten Mal…

Dennoch wollte ich vorher gern herausfinden, ob ich die Strecke denn überhaupt durchlaufen könnte. Schließlich bin ich noch immer vollkommen untrainiert. Also beschloss ich gestern – im Kopf noch immer etwas matschig nach der durchgetanzten Nacht (auf 10cm-High-Heels) – einfach mal zu versuchen, eine Stunde zu laufen. (Von ihr hörte ich nämlich, dass sich Marathons am Tag nach einer Partynacht am besten laufen lassen würden). Gesagt, getan. Ich lief einfach los, ohne feste Strecke im Kopf, einfach Schritt für Schritt mit gelegentlichem Blick auf die Uhr. Leider wie immer mit einem Orientierungssinn wie einem Kühlschrank ausgestattet, erreichte ich Ortsteile und Umgebungen, an denen ich nie zuvor gewesen bin und war inzwischen so weit ab vom Schuss, dass ich vor der Wahl stand nach einer Stunde aufzuhören (und verschwitzt und umso länger, mir eine Erkältung holend, nach Hause zu gehen) oder einfach weiterzulaufen. Ich entschied mich für die zweite Variante und lief und lief und lief. Irgendwann fand selbst ich den Weg zurück. Statt einer Stunde, war ich allerdings zwei Stunden ohne Pause unterwegs.

Ähm ja, ich glaube, ich schaffe eine Stunde und ja, wohl auch die 10km, mit denen ich beim letzten Wettkampf geliebäugelt hatte. Vielleicht sollte ich wirklich anfangen zu trainieren…

Getraut

Plötzlich werden alle um mich herum ganz erwachsen – heiraten, Häusle bauen, Kinder kriegen und ich freue mich sehr, meine Freunde auf diesen Wegen begleiten und dieses Glück mit ihnen teilen und genießen zu dürfen. Es ist schön mit anzusehen, wie alle ihr Plätzchen finden und trotz allem Teil davon bleiben zu dürfen. Eine neue und dennoch gemeinsame Zukunft wartet – mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Glücksmomenten. Erst gestern durfte ich eine liebevoll vorbereitete Hochzeit mit einem glücksstrahlenden Brautpaar inmitten alter Studienfreunde genießen. Unter ihnen auch zwei weitere Bräute, die noch dieses Jahr den Bund der Ehe schließen werden und hoffentlich nicht minder glücklich traumhaft Hochzeit halten. Wiedersehensfreude, Hochzeits(vor)freude, Geburtstagsfreude mit einer lieben Freundin in der Ferne und ein rundum gelungenes Fest!

Im Suff…

…hat man die verrücktesten Ideen. Mag sein. In meinem Fall reichte offenbar ein Drittel der einzigen Weißweinschorle des Abends, um mich zu überzeugen… Ein laues Sommerlüftchen, Livemusik, draußen sitzen bis in den nächsten Tag – atmosphärischer Kurzurlaub… einfach traumhaft! Wer lässt sich da nicht gern mitreißen?! Tja, wer A sagt, muss auch B sagen… Heute war es nun so weit.

Worum es überhaupt ging? Ich verrate es euch. Heute war Wettkampftag und zwar nicht nur der meiner abendlichen Begleitung (meinen treuen Followern besser bekannt als „Bushaltestellenbekanntschaft“), sondern auch meiner. Angesichts der Temperaturen war ich allerdings im Nachhinein heilfroh, dass wir uns nicht mehr für die 10km nachmelden konnten und es bei 5km geblieben ist, wenn man bedenkt, dass ich sonst nie joggen gehe (unglücklicher Wohnlage sei Dank).

Umso schöner war das Gefühl beim Zieleinlauf und dann noch mit einer prima Zeit, die mir in meiner Altersklasse sogar den 3. Platz bescherte – aus dem Stegreif wohlgemerkt!!!! Und nein, es war alles andere als ein kleiner Dorflauf (400 Teilnehmer). Und ja, ich bin riiiiichtig stolz auf mich – meine erste Medaille in meinem ganzen Leben!

Ich bin wirklich froh über diese Erfahrung, denn es zeigt, wir können alles schaffen, wenn wir nur wollen und das Einzige, was wir dafür tun müssen ist loslaufen…

#Montag-Morgen-Motivation

Meine heutige Montag-Morgen-Motivation stand noch aus, was nicht heißen soll, dass ich sie bis eben gesucht habe. Nein, ich bin wie gewohnt engagiert an’s Werk gegangen – in meinem Falle wohl ein schier unerschöpfliches Konglomerat verschiedenster Aufgabenbereiche und Herausforderungen.

Dabei fiel mir das folgende Zitat wieder ein, was mir meine liebste Freulegin letzte Woche schickte und ja, auch wenn dies vielleicht kein Automatismus sein mag, so ist sicher etwas Wahres dran:

The problem with the world is that intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.

(Charles Bukowski)

Zweifelnd oder von euch überzeugt? Letztlich seid ihr es ganz allein, die darüber entscheiden. Stehen andere euch im Weg oder seid ihr es selbst? Woran messt ihr euch und eure Erfolge? Sind eure Ziele in dieser Form überhaupt erreichbar? Oder hinterfragt ihr das gar nicht erst und setzt zur Sicherheit lieber noch Einen oben drauf?

Vielleicht verbannt ihr zur Abwechslung einmal euren Perfektionismus und gebt euch damit selbst eine realistische Chance. Ihr seid gut so wie ihr seid, mit all euren Fähigkeiten und Eigenschaften, denn das, was ihr tut, macht ihr nicht ohne Grund, sondern weil ihr es könnt. Wenn andere euch eine Aufgabe zutrauen, solltet ihr das erst Recht tun. Also zweifelt nicht an euch, sondern nutzt die Kraft für die Umsetzung eurer ganz persönlichen Challenge, um daran zu wachsen – das Selbstbewusstsein inklusive.