Sportdienstag

Wie ihr wisst, ist heute bei mir wieder Sportdienstag. „Alte“ Sportart – neue Tücken, denn heute ist meine liebenswerte Begleitung nicht mit dabei, so dass ich mich allein gegen meine innere Schweinehündin behaupten muss. Die Messlatte liegt nach letzter Woche besonders hoch, denn der Einsatz meiner Mitstreiterin war einfach phänomenal. Nicht einmal der vergessene Badeanzug konnte sie stoppen, nein, kein FKK-Zumba. Sie hat sich direkt im Schwimmbad einen Badeanzug gekauft – er steht dir hervorragend! – und eilte damit zu uns. Während du jetzt auf Gran Canaria deine Runden ziehst, werde ich hier tapfer ins Becken hüpfen. Olé!!! Ich denke an dich und bin sicher, du wirst auch morgen Höchstleistungen vollbringen!

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30.06.: Schaltsekunde!

Heute ist der Tag länger als alle üblichen Tage und dabei geht es noch nicht einmal um die gefühlte Tageslänge. Bekanntlich eilen die besonders schönen Momente vorbei wie im Fluge und andere ziehen sich wie Kaugummi. Nein, es geht um die tatsächliche Tageslänge, denn ganz gleich, was für ein Tag heute auf euch wartet, heute bekommt ihr eine Sekunde mehr, um ihn ganz nach euren Wünschen zu gestalten – exakt 86.401 Sekunden!!! Diesen Umstand verdanken wir  der „koordinierten Weltzeit“ – UTC (von Atomuhren), die durch diese eine Sekunde an die Sonnenzeit angepasst wird. Danke lieber Internationaler Dienst für Erdrotation und Referenzsysteme (IERS). Aber sei es drum, auch hier gilt wieder: Es ist egal, wieviel Zeit wir haben, es kommt nur darauf an, wie wir sie nutzen!

Op een grote paddestoel

Heute geht es leider schon wieder zurück nach Hause. Die Zeit in Den Haag war wieder einmal sehr schön, aber zu kurz. Die Sprache noch taufrisch im Ohr, erinnerte ich mich an dieses total süße Kinderlied, was ich euch nicht vorenthalten wollte. Es ist das melodische Pendant zu „Auf der Mauer, auf der Lauer“.

Niedlich ist bereits die niederländische Bezeichnung „paddestoel“, von dem das Lied u.a. handelt, denn das ist die offizielle Bezeichnung für „Pilz“. Wortwörtlich übersetzt heißt „paddestoel“ allerings „Krötenstuhl“, was schon irgendwie passend ist, für die Winzlingen des Waldes.

Links findet ihr den Originaltext, rechts meine (leider nicht reimende) Übersetzung und mich findet ihr trällernd in Den Haag, kurz vor der Abreise.

„Op een grote paddestoel                         Auf einem großen Krötenstuhl
Rood met witte stippen                             rot mit weißen Punkten
Zat kabouter Spillebeen                            saß Klabauter Spinnenbein
Heen en weer te wippen                            hin- und her wippend
Krak, zei toen de paddestoel                     Knacks, sagte dann der Pilz
Met een diepe zucht                                  mit einem tiefen Seufzer
Allebei de beentjes                                    allebeiden Beinchen
Hoepla in de lucht                                     hoppla in der Luft

Maar kabouter Spillebeen                         Aber Klabauter Spinnenbein
Ging toch door met wippen                      wippte trotzdem weiter
Op die grote paddestoel                           auf dem großen Pilz
Rood met witte stippen                            rot mit weißen Punkten
Daar kwam Vader Langbaard aan            Da kam Vater Langbart an
En die zei toen luid:                                  und er sagte dann laut:
„Moet dat stoeltje ook kapot?                  „Muss das Stühlchen auch kaputt gehen?
Spillebeen, schei uit!“                               Spinnenbein schrie auf!“

Reminiszenz an die Früchte einer Beziehung

Keine Sorge, hier geht es weder um´s Kinder kriegen noch um eine sehnsuchtserfüllte, trauernde oder wehmütige Beziehungsaufarbeitung, hier geht es – wie so oft in meinem Blog – um eine neue Betrachtungsweise. Beziehungen beginnen, Beziehungen enden. Nein, das will keiner, aber es passiert – ständig – denn verhindern lässt es sich leider nicht immer. Ja, es ist eine blöde Zeit. Aber in diesem Blogeintrag geht es nicht um das Zerstörte, sondern um das Bleibende. Verschenkte Zeit? Vergebliche Liebesmüh`? Ja, vielleicht, aber es ist mehr als das. Trennungen sind genauso individuell wie die zuvor gelebten Beziehungen, aber vielleicht sollte man sich weniger mit dem Verlust quälen, zumal das selten konstruktiv ist, denn meist gibt es einen verdammt guten Grund, dass alles so ist wie es ist, so schmerzlich diese Erkenntnis am Anfang auch sein mag… Statt dem Verlorenen hinterher zu trauern, könntet ihr euch einmal intensiver damit auseinanderzusetzen, inwieweit die Beziehung euer Leben positiv beeinflusst hat und und wie ihr das künftig für euch nutzen könnt. Es geht nicht um einen sachlich entrückten, liebeskummerverklärten Blick zurück, sondern um ein Ausloten neuer Chancen für die Zukunft, die daraus vielleicht erwachsen sind, ohne dass man das möglicherweise wahrgenommen hat. Wie ich gerade jetzt auf das Thema komme? Ihr erinnert euch bestimmt, dass ich momentan (schon wieder) in Den Haag bin und damit in einem Land, das mir in den letzten Jahren doch sehr ans Herz gewachsen ist. Um ehrlich zu sein, hatte ich früher mit unserem Nachbarland gar nicht sooo viel zu tun, doch dann lernte ich einen Niederländer kennen, witzigerweise im Türkeiurlaub, um das Ganze noch globaler zu machen. Er wanderte schließlich zu mir aus und so kam es, dass ich in den letzten vier Jahren eine besondere Beziehung zu Land und Leuten aufbaute – eine Erfahrung, die mich unglaublich bereichert hat und genau jetzt in diesem Moment laufe ich gerade Niederländisch brabbelnd irgendwo in Den Haag durch die Gegend. Wenn es auch mit uns letztlich nicht geklappt hat, fließend Niederländisch zu sprechen hätte ich kaum besser lernen können. Auch in Zukunft werde ich bei den überraschten Blicken der Niederländer Glücksmomente genießen dürfen, wenn ich ihnen offenbare, dass ich gar keine Einheimische bin. Dafür bin ich wirklich dankbar und ja, darauf bin ich auch ein wenig stolz.

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Sommerliche Glücksmomente

Nach dem eisigen Wetter der letzten Tage gab es heute eine eisige Abkühlung und einen sehr guten Grund dafür, denn heute verdanke ich meine Glücksmomente einem sehr guten Freund, auf den ich wirklich stolz bin. Er hat sein Latinum in nur 8 Monaten mit einem hervorragendem Ergebnis abgeschlossen. Ich freue mich total für ihn, gerade weil ich weiß, wie sehr er sich dafür begeistert, angestrengt und auch noch alle anderen hilfsbedürftigen Kommilitonen bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt hat. Seine Freude über ihre Leistungen überstieg sogar noch seine Freude über die eigenen großartigen Ergebnisse. Ja, so ist er – ein ganz besonderer Mensch eben. Daneben verblasst das gefundene 10 Ct-Stück und die eingetroffene, bereits dringend erwartete Rückfahrtkarte für Sonntag aus Den Haag.

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25.06.2015 – Einmonatiges! <3

Kaum zu glauben – vor genau einem Monat habe ich mit dieser Seite ein Blogexperiment gewagt und ihr habt mich auf diesem Weg begleitet. Dafür möchte ich euch von Herzen danken. Was mit einer fixen Idee begann, ist inzwischen zu einem liebgewonnenen Hobby geworden und ich weiß nicht, ob die Glücksmomente seitdem tatsächlich mehr geworden sind oder ob ich ihnen einfach nur mehr Beachtung schenke, ich weiß nur, es tut gut! Ich erlebe sie bewusster und genieße es, sie mit euch teilen zu können. Inzwischen haben sich sogar schon 55 Follower auf meiner Seite registriert. Davon kenne ich nur 4 persönlich. Der Rest liest freiwillig mit.;-) Bisher hatte ich über 2.200 Aufrufe aus 10 Ländern und das bei einem deutschen Blog. Ich dachte nicht, dass mein Leben so spannend für andere sein könnte, wirkt es doch für mich ab und an eher zähflüssig und doch konnte ich damit Menschen auf dem ganzen Globus erreichen. Tief beeindruckt möchte ich euch für eure Neugierde danken!

Mit Schirm, Charme und Melone… Oder wenn der Sommer durch den Bauch geht…

Mit dem Wetter auf Kriegsfuß? Joa, das wäre derzeit wohl niemanden zu verdenken, aber die nächsten sommerlichen Tage stehen wohl bereits vor der Tür, wenn man dem Wetterfrosch Glauben schenken darf. Haltet durch! Ich überbrücke das Wetter derweil mit Schirm, Charme und MELONE. Kombiniert doch mal:

  • Wassermelone
  • Mango
  • Rucola
  • Camembert
  • Himbeer-Balsamico und
  • Nüsse

wpid-img_20150622_191014053.jpgSo schmeckt es zumindest schon mal nach Sommer!

Beeilung meine Herren!

Hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Mein Wochenhoroskop besagt:

 „Die gefühlvollen Fische-Geborenen erwartet eine intensive und sinnliche Woche. Liierten Fischen sei einfach geraten: Lassen Sie Ihre reiche Fantasie spielen! Singles dürfen sich natürlich in (erotische) Abenteuer stürzen, müssen aber auch darauf gefasst sein, dass sie sich am Ende wirklich verlieben …“

So sieht also die neue Woche aus?! Interessant. Na dann wisst ihr ja Bescheid. Vielleicht beeilt ihr euch besser, meine Herren, bevor ich am Ende der Woche bereits verliebt bin 😉

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Bei dem Wetter braucht man einfach etwas Wärmendes…