Street Food Market

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… oder wo Hipster so essen. Aber nicht nur die Hipster waren heute hip in Essen essen, sondern ich auch. Auf dem alten Kruppgelände warteten Food Trucks und Stände nach Belieben saftige Burger, vegetarische oder vegane Versuchungen im schäbig-chicem Industrieambiente auf. Chillige Musik ertönte im „Schöner Alfred“ zwischen skurrilen Dekorationen während die hungrigen Trendsetter die vereinzelten Sonnenstrahlen genossen, die sich mühsam durch die Saharastaubschicht am Himmel kämpfte. Auch ich wollte Teil des aufbegehrenden Frühlings sein, schnappte kurzerhand meine Kamera und brach auf…

 

Von der Schokolade zur Avocado

Gestern fand meine geplante Reihe der sozial-kulinarischen Highlights ihren vorläufigen Abschluss. Noch vor dem abendlichen Aufbruch zum Frauenabend, kam ich in den Genuss einer schokoladigen Versuchung, die mir meine liebste Freulegin als Souvenir von ihrer Dienstreise mitgebracht hatte, die neben diesem süßen Glücksmoment folgende treffende Beschreibung enthielt.

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Am Abend folgten weitere Leckereien und ein gemütliches Beisammensein, das die Zeit nur so vorbeifliegen ließ. Ich freue mich schon jetzt auf weitere solcher Abende, nur werde ich meine Ernährung – wie bereits angekündigt – mal wieder etwas stärker anpassen, um meinem Körper statt schneller und einseitiger Nahrungsaufnahme endlich auch mal wieder etwas mehr Glücksmomente zu schenken. Schließlich bildet unsere Ernährungsweise eine wichtige Grundlage für unser allgemeines Wohlbefinden und ist daher auch einen wesentlichen Bestandteil für unser persönliches Glück.

Aus diesem Grund begann ich meinen Tag heute mit einer „Beere“, die ich noch nie zuvor probiert hatte (und die ich auch nie als Beere eingeordnet hätte) – mit einer Avocado. Nach den Chia-Samen ist dies mein zweiter Versuch, meine konsumierte Produktpalette um eine neue „Trendzutat“ zu erweitern. Die gepriesenen wertvollen Inhaltsstoffe bildeten den Anreiz und die Neugierde auf etwas Neues, möglicherweise wirklich Leckeres den Motor für diesen Selbstversuch, nachdem mich der häufig anzutreffende Name ansonsten eher abgeschreckt hat. Nein, nicht die Bezeichnung „Avocado“, da mir bis heute früh gar nicht bekannt war, dass sich diese Bezeichnung eigentlich von „Hoden“ ableiten lässt (und in der Tat auch ein sprachlicher Zusammenhang zu Advokaten zu bestehen scheint), sondern der Name „Hass“, der eine Beere kaum unsympathischer erscheinen lassen könnte. Umso beruhigender fand ich die hierzu gefundene Erklärung, dass diese Sorte der Avocado ihre Klassifizierung einem Nachnamen verdankt (schlimm genug), und zwar dem in Kalifornien ansässigem Postboten namens Rudolph Hass, der in den 1930er Jahren in seinem Garten einen ganz besondersen Avocadobaum entdeckte. Diesem einzigem Baum, der sich durch die Mutation von den übrigen Bäumen seiner Art unterschied, sollte aufgrund seiner Einzigartigkeit eine große Bedeutung zukommen, denn 90% aller Avocados sollen von diesem einen Baum abstimmen – eine schöne Geschichte wie ich finde und ein schönes Beispiel, was aus Einzigartigkeit erwachsen kann, wenn man sie nur zu schätzen weiß.

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Die Avocado gab es übrigens beträufelt mit Limettensaft, leicht gesalzen und zusammen mit einem weichgekochten warmen Ei – wirklich lecker und sehr sättigend.

1. März – Tag der Komplimente

Guten Morgen ihr Lieben und willkommen im März! Wie könnte der Monat besser beginnen als mit einem aufrichtigen Kompliment?! Wie schön, dass heute „World Compliment Day“ ist. Natürlich kann man sich über die Notwendigkeit eines solchen Tages trefflich streiten, denn wie aufrichtig kann ein Kompliment sein, dass aus Anlass eines solchen konstruierten Tages gemacht wird? Ich denke, ungefähr so aufrichtig wie eine Liebeserklärung zum Valentinstag. Beide Tage kann man als überflüssig empfinden, wenn es um die pure Zweckerfüllung geht. Aber vielleicht sollte man den Tag als eine Erinnerung mit einem Augenzwinkern statt mit einem Zaunpfahl sehen, an etwas, das selbstverständlich sein sollte und es doch nicht immer ist. Natürlich verdienen die Menschen um uns herum nicht nur am heutigen Tag Aufmerksamkeit und Anerkennung, ein liebes Wort am rechten Platz, ein Lob für erfolgreiche Taten oder Dank für liebevolle Gesten und ein aufrichtiges Kompliment. Wir alle freuen uns über einen verbalen Klopfer auf die Schulter oder Anerkennung, denn es bestätigt uns in dem was wir tun und in dem was wir sind und kann uns sogar beflügeln. Wertschätzung ist wichtig, weil sie uns motiviert. Aber wie häufig verteilen wir selbst solche Komplimente, bestärkende Gesten und Worte?! Der Tag ist sicher keine Aufforderung abgedroschene Sprüche auszuteilen, aber doch ein schöner Anlass seinen Mitmenschen auch (!) heute mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen und das, was wir an ihnen schätzen, auch laut auszusprechen.

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heutiges Kalenderblatt im Abrisskalender der Flow: „A year of tiny pleasures“

92 – (m)eine neue Glückszahl?!

Man mag ja von Glückzahlen halten, was man möchte. Für die Einen ist es reiner Hokuspokus, für den Lotto- oder Roulettespieler können sie die Welt bedeuten und spätestens an einem Freitag, den 13ten haben wir sicherlich alle schon mal in der einen oder anderen Form darüber nachgedacht. Sicherlich verhält es sich mit Zahlen wie mit den meisten anderen Dingen in unserem Leben. Sie haben nur die Bedeutung, die wir ihnen beimessen. Für viele mag diese Erkenntnis beruhigend sein, wohl aber nicht für den Ehemann / die Ehefrau, dem genau diese Argumentation beim vergessenen Hochzeitstag zum Verhängnis (gemacht) wird. Hierzu braucht man allerdings gar nicht verheiratet zu sein. Spätestens mit dem Blick auf das eigene Konto messen wir Zahlen einen Wert bei. Auch wenn die Frage, ob diese Zahl Glück bringt, wohl stärker vom dazugehörigen Vorzeichen abhängen dürfte.

Gern möchte ich heute noch eine weitere Zahl in das Ziffernkarussell werfen, denn die 92 hatte eine sehr beruhigende Wirkung auf mich. Warum? Ich werde es euch gern verraten. Wie ihr bereits wisst, gehöre ich zu den Sicherheitsmenschen, die das Risiko scheuen und lieber gern alles im Vorfeld planen und absichern wollen. Wirklich vollkommen gedanken- und sorgenfrei schwirren wohl die wenigsten umher, so dass ich mich in guter Gesellschaft wähne. Auch wenn wir – gemessen an anderen Schicksalen – häufig weniger Anlass dazu hätten, können Sorgen und Gedanken unseren Tag trüben. In vergleichbaren Situationen werde ich künftig tief durchatmen und mich häufiger an die „92“ erinnern. Aufgeschnappt habe ich diese Zahl in Langenscheidts Handbuch zum Glück, das ich schon einmal erwähnte, denn in seinem letzten Kapitel verweist er auf eine (nicht näher benannte) Studie, die ergeben haben soll, dass in 92% aller Fälle die befürchteten Szenarien tatsächlich überhaupt nicht eintreten und sich die Sorgen als unbegründet erweisen. Welch’ Trost spendende Zahl! Sorgen bleiben eben letztlich doch nur Sorgen und sind noch lange keine Realität und werden es wahrscheinlich auch nie werden! Was für ein Glück!

In diesem Sinne: 92!
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Fast(en)

Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei, nur mit dem Fasten geht es erst so richtig los. Irgendwie habe ich mir dazu noch keine wirkliche Meinung gebildet. Knopf-Druck-Vorsatz und / oder eine Möglichkeit, sich – nach dem Durchhalten – selbst einen Glücksmoment zu verschaffen; vielleicht auch schon während dessen eine gruppendynamische Unterstützung zu geben und zu erfahren?!

Ihr wisst ja bereits, was ich von Neujahrsvorsätzen halte, die häufig gefasst werden, einfach weil es eine Art Brauch ist. Das Scheitern leider häufig auch. Dafür gibt es 40Tage vor Ostern eine neue Chance – der Beginn der Fastenzeit. Den religiösen Hintergrund hierfür respektiere ich selbstverständlich, allerdings bildet er für mich persönlich keine Entscheidungshilfe. Wie seht ihr das – fastet ihr und wenn ja: was? Die Bandbreite ist bekanntlich groß und bezieht sich keineswegs nur auf kulinarische Genüsse, wenn wir den ursprünglichen Ansatz einmal etwas ausdehnen. Auch wenn sich mein Umfeld auf die Klassiker konzentriert, finde ich es keineswegs zwingend. Mit Entbehrungen sollte es verbunden sein, denn ich finde, dass man nur fastet, wenn man einen Unterschied merkt. Beispielsweise könnte ich großherzig auf Alkohol und Zigaretten verzichten, ohne geringste Einschnitte zu verspüren, bliebe der (Nicht-)Konsum doch konstant. Als ich halb im Scherz meinte, dass ich ja auf Freizeit verzichten könne (kein wirklich empfehlenswerter Vorsatz), schauten mich meine Freunde und (Ex-)Kollegen an und meinten, es dürfe auch nichts sein, auf das man bereits erfolgreich verzichte. Hmmm, auch wieder wahr.

Und da sitze ich nun und grübele, weil ich die Grundidee zwar nicht soooo schlecht finde, aber irgendwie fehlt mir noch die zündende Idee. Was meint ihr?
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Was kostet Glück?

Also ich habe heute welches für 4,99 € gekauft – ein Glücksgriff? Schauen wir mal. Ich bin auf die Lektüre gespannt, denn es verspricht auf der Rückseite eine Anleitung zum Glücklichsein. Selbstverständlich werde ich euch über meine dadurch gewonnenen Erkenntnisse auf dem Laufenden halten und bis dahin, bleibt einfach glücklich!
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Türchen öffnen…

Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere… Wer kennt diesen Ausspruch nicht?! (Leider) weniger im übertragenen als vielmehr im tatsächlichen Sinn ist das auch bei mir der Fall, denn während die meisten von euch den Adventskalender wahrscheinlich schon vollständig geplündert haben, habe ich Maß gehalten und noch etwas von meinem Schokoladenkalender zurückbehalten, denn hey, allein das 24. Türchen war eine ganze Tafelschokolade! Na gut, ich habe den Kalender auch vor meinem Ausflug zurückgelassen… Aber ich habe mir auch noch einen zweiten Kalender bewahrt, den ich nun im Januar Tag für Tag öffnen werde, der Post sei Dank, denn der kleine Maulwurf irrte noch eine Weile umher, bevor er mich erreichte. Nun bin ich sehr froh darüber, dass er mich „erst“ jetzt begleitet und ich mich noch an ihm erfreuen darf und wenn man dem heutigen Türchen glauben schenken darf, dann scheint für uns alle die Sonne und wenn vielleicht schon nicht draußen, dann lasst sie in eurem Herzen scheinen!
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Weihnachtsstimmung… oder so

Na, wie ist es um eure Weihnachtsstimmung bestellt? Der Einzelhandel gibt sich auch dieses Jahr wieder redlich Mühe, um uns an die tat- und zahlungskräftigen Vorbereitungen zu erinnern. Überall glitzert und funkelt es und auch die Düfte animieren zum Verzehr, aber wie sieht es in euren Herzen aus? Weihnachtlich gemütlich oder gestresst und hadernd? Auch Frau Holle scheint noch zu zögern, erinnert das Wetter doch weiter an kühlen Spätherbst statt winterlichen Puderzucker.
Ich befinde mich – wie wohl die Meisten – in einer Zwischenwelt. Selbstverständlich möchte ich auch dieses Jahr Freude bereiten und klar, will ich rechtzeitig alle Geschenke zusammen haben, aber auch dieses Jahr habe ich bislang nicht das Gefühl, dass dieser ganze Vorweihnachtszauber irgend etwas mit mir zu tun hat. Wir hetzen weiter durch’s Jahr, stellen erschreckt fest, dass selbiges nur noch wenig Zeit zur Verwirklichung unserer Vorhaben übrig lässt, wobei das Besorgen der Geschenke für die Meisten noch den geringsten Teil davon ausmachen dürften. Kein Wunder, dass dadurch eine Mischung aus Verdrängen und „och-ein-bisschen-Vorweihnachtsgefühl-hätte-ich-jetzt-schon-gerne“ entsteht.
Ich werde mich nach getaner Arbeit gleich ins Gedränge stürzen. Schauen wir doch mal, ob es inspiriert?!
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