Great things are going to happen

… Gehofft. Gedacht. Geglaubt. Gut gelaunt. Gestartet. Gelungen. Goal!

Unverhofft kommt eben doch oft und vielleicht sogar ein wenig öfter, wenn man guten Mutes und offen für die Überraschungen des Lebens in den Tag startet. (Ich sag‘ nur law of attraction!!!!!) Da kann es schon mal passieren, dass man sich am Abend spontan im Stadion statt im heimischen Wohnzimmer wiederfindet und mit Hot Dog in der Hand, guter Laune im Gepäck und eingemummelt bis oben hin gespannt auf das erste Spiel des Lebens live im Stadion inmitten von 80.500 Fans schaut. (Man nehme meine Heimatstadt, vervierfache die Einwohnerzahl und lege einen Ball auf den Marktplatz.) Spätestens beim Elfmeterschießen mit bester Sicht auf’s Tor war die klirrende Kälte (fast) vergessen. Kurze Nacht, aber hey, was für ein Abend?!

Meaning of life

Four questions asked by Jacqueline Koch on her blog, open-hearted and open-minded answered from Luisa. Thank you for passing the torch! ❤

  1. What is special about your life?

„Special? Nothing, absolutely nothing. In my life I struggle like everyone else, I strive to be better everyday like everyone else and sometimes I party like everyone else. So, nothing special here. Maybe the better question is: What am I grateful for in my life? And for me, this is a whole other cup of tea altogether. I am grateful for a family that backs me up no matter what craziness goes on in my mind at any given time. They may look somewhat stupefied as they don’t get what’s up now, but they’ll never let me down. I am grateful for enlightened people in my life who help me get back on track every time I despair and confuse about the direction where I am going and what I want. I am grateful for my ability to learn fast and adapt well. And lastly, those things are what sometimes makes my life special in certain situations.“

2. To whom would you say I love you to?

„I always thought that this would be the three words reserved for really special persons only: The boyfriend/husband, best friends, family… But I realized that this is not the case, as we are all the same and there should be no special relationships. So I tell everyone „I love you“ because we are all in this together and nobody is any more special than the other. But maybe now it’s more in the sense of „I see you“ and I have a deep understanding of your feelings and struggles, and I want you to know, that I am here and I’d love to hold the place for you until you are up to it again. Stand strong, dear heart.“

3. What would you like to be remembered for?

„Mmh, I’d like to be remembered for my unhurried and rational thinking. For touching people deeply so they become open for the truth, shaking off the propaganda and beginning to think for themselves, valuing peace and connection more than their ego. More of us have to understand that we can only stay strong against terror and this feeling of constant threat, if we join together in affection and understanding and rely on each other for support. Morally and in physical strength. One alone has seldom achieved greatness. I really hope to have that effect for a few and get them to realize this.“

4. What is your plan on this earth, in this one precious life?

„I don’t like plans, alas, I don’t have one. There is the general direction of striving for inner and outer peace, but what this journey will entail and where it will take me? Go with the flow and see when we get there.“

Still impressed by her answers… I will not (yet) pass this torch. Let’s better pause for a moment. Let’s take time to (really) think about it. No rush. No hurry. Let’s have a look inside – in our heart, in our soul, in our dreams… to find the answers… our personal ones… Thanks for your inspiration.

Surprise, surprise

Quelle: Flow, A year of tiny pleasures, calendar 2016
 by Deborah van der Schaaf, 15 January

Ich habe gerade in meinem Kalender vom letzten Jahr geblättert. Darin deutete das Kalenderblatt zum heutigen Tag  auf eine unerwartete Überraschung. Ob das wohl ein Zeichen ist?!

Möge dieser Wintersonntag zahlreiche überraschende Glücksmomente für uns alle bereithalten und unser Leben bereichern!

Berichtet gern, wenn euch etwas Schönes widerfahren ist. Da draußen wartet so viel mehr als wir vermuten – also warum nicht auch auf uns? Vielleicht macht es sich gerade schon auf den Weg, genau in diesem Moment. Öffnen wir ihm die Tür und lassen das Glück ein oder gehen wir ihm einfach ein Stück entgegen. Zuversicht und Optimismus sollen ein hervorragendes Lockmittel sein.

In diesem Sinne, bleibt einfach glücklich!

NeujahrsvorSÄTZE

Floskel hier, halbherziger Wunsch da – nein, Neujahrsvorsätze habe ich nicht und laufe damit auch nicht Gefahr, statt Neujahrsvorsätze (noch) Vorjahrsvorsätze zu haben. Hervorragend. Während die Einen aufhören zu qualmen und schielende Blicke Richtung Bauch ertragen müssen, können die Anderen ihre Blicke auf den eigenen Bauch nicht mehr ertragen und schubsen die Kohlenhydrate von ihren Tellern. Ist der Anblick nicht köstlich? Ich lehne mich – still und leise über die schlechten Erfolgsquoten für Neujahrsvorsätze sinnierend – zurück und lasse sie machen…. bis Mitte Januar, okay, Mitte Februar. Und während alle so herrlich mit sich selbst beschäftigt sind, habe ich Zeit, mir über die wirklich wichtigen Dinge im Leben Gedanken zu machen. Ich glaube, ich möchte dieses Jahr einfach nur glücklich sein, mich (wieder) stärker auf die Dinge konzentrieren, die mir gut tun und das gute Gefühl mit allen teilen, die mir wichtig sind. Möge der heutige Abend mit meinem besten Freund und ein selbstgebastelter Liebesbrief in meinem Briefkasten bei meiner Rückkehr nur die Vorboten gewesen sein. Ich glaube fest daran und heiße die selbsterfüllende Prophezeiung in meinem Leben herzlich willkommen!

In diesem Sinne, bleibt einfach glücklich!

Advent, Advent

Hallo ihr Lieben,

nicht nur die 3. Kerze brennt, sondern auch der Kopf glüht und qualmt angesichts des anstehenden Jahresendspurts. Alle Jahre wieder (k)ein schöner Brauch – tagsüber an allen noch immer offenen Projekten feilend, abends durch Geschäfte eilend, dem Konsum frönend, nach Inspirationen suchend, um ja niemanden zu vergessen, der uns so liebe-, verständnis- und aufopferungsvoll durch’ s Jahr begleitet hat. Als ob Dank und Freundschaft in ein Geschenk passen könnten?! Kein Wunder, dass so mancher vor Stress und Verzweiflung zum Glühwein greift. Endlich drehen sich die Lichter, endlich wirkt die Weihnachtszeit.

Kann das wirklich alles sein? Wo bleibt das Weihnachtsgefühl, das nach Zimt und Plätzchen schmeckt, das nach Braten duftet und vorfreudig unter den Fingern kribbelt, das Kindheitserinnerungen wach werden lässt, das vorsichtig kitzelt wie kleine Schneeflocken, das sich nach Wärme und Geborgenheit, Liebe und Familie, Zusammenhalt und Zufriedenheit, Dankbarkeit und Hoffnung anfühlt, das uns ein wenig enger zusammenrutschen und verweilen lässt in dieser turbulenten Zeit?!

Alle warten auf den „Zauber der Weihnacht“, der Kinderaugen zum Funkeln bringt, doch bei den schrecklich Erwachsenen jedes Jahr ein wenig mehr zu erlöschen scheint. Er hängt an keinem Baum, findet sich in keinem Regal, liegt nicht eingewickelt bereit, sondern er findet sich in uns – in unseren Herzen.

In der Adventszeit geht es nicht (nur) darum Türchen für Türchen die Schokolade zu finden, sondern Stück für Stück auch ein wenig von und zurück zu uns.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen dritten Advent, viel Kraft und Durchhaltevermögen für alle Projekte, die euch am Herzen liegen, aber auch Zeit zum Innehalten und Krafttanken, ein gemütliches Beisammensein „vom Hauch der Weihnacht still umweht“.

Karma, baby

Auf den Halbmarathon folgte der Marathon – dieses Mal aber ganz ohne Turnschuhe und die sportliche Leistung dahinter habe streng genommen auch gar nicht ich erbracht, sondern zahlreiche freiwillige Helfer, die gestern beim Blutspendemarathon das Blut zahlreicher Freiwilliger abgezapft und dem guten Zweck zugeführt haben. Zur Abwechslung brauchte ich dafür nur mal eben kurz rumliegen – also alles andere als anstrengend. Dennoch war es ein verdammt gutes Gefühl, Teil dieser Aktion zu sein, denn vielleicht kann man mit meiner Konserve sogar Menschenleben retten oder den Durchbruch in der Forschung schaffen – wer weiß das schon?! Na gut, zur Superheldin werde ich dadurch vielleicht nicht, aber doch hat es mir mal wieder gezeigt, wie einfach es sein kann, anderen zu helfen. Ganz nebenbei wird mein Blut gleich mit gecheckt, so dass eine Gesundheitskontrolle quasi inklusive ist und im Ernstfall – möge er ausbleiben – kann man mir durch meinen Blutspendeausweis auch selbst viel schneller helfen. Außerdem gab es am Rande dieses Marathons noch viele weitere tolle Aktionen. Neben dem Buffet für die eifrigen Spender wurden Tüten mit „Give aways“ wie Kalender, Gummibärchen, Anti-Rutsch-Matten, etc. verteilt und dann fanden auch noch Verlosungen im halbstündigen Rhythmus statt, von denen ich zuvor nichts wusste, dann aber doch meinen Zettel hierfür bei den beiden Schornsteinfegern abgab. So kam es, dass ich, während ich da eben so rumlag, auch noch einen Friseur- und Massagegutschein nebst Haarbürste gewonnen haben. Ich sag nur: Karma, baby!