#Montag-Morgen-Motivation

Wie würdest du leben?

Wer würdest du sein?

… wenn du keine Angst hättest?!

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„Wer sich selbst liebt, tut keinem anderen Böses an.“ (Buddha)

Hab keine Angst vor deiner eigenen Größe!

Du bist es wert, be- und geachtet zu werden!

Startet gut in die neue Woche. Seid mutig, unerschrocken und geht mit großem Herzen, offenen Augen hinaus in die Welt, bereit für positive Begegnungen und Überraschungen.

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Der frühe Vogel kommt in Form

Nichts los? Alltagstrott? Einheitsgrau? … Akzeptieren oder Ändern?

Da ich mir vorgenommen habe wieder aktiver zu werden, war die Entscheidung schnell getroffen. Ich wollte nicht nur etwas ändern, sondern auch etwas bewegen. Warum nicht im buchstäblichen Sinne?

Gesagt. Getan. Ich habe einen Firmenlauf in der Umgebung ausfindig gemacht, einen Sponsor aufgetrieben und ein Team von 7 Leuten mehr oder weniger freiwillig zur Teilnahme (zwangs)rekrutiert. Im Vordergrund standen dabei für mich 3 Hauptgründe:

  1. Teambuilding
  2. einen Grund schaffen, um die eigenen Turnschuhe endlich mal wieder zu entstauben
  3. aus der Komfortzone krabbeln und aktiv werden.

Einmal ins Rollen gebracht, traf ich gestern Abend vor dem Einschlafen eine Vereinbarung mit mir selbst. (Das hat den Vorteil, dass keiner auf die Einhaltung pocht, petzt, wenn sie platzt oder man damit aufgezogen wird.) Ich ging zeitig schlafen und nahm mir bei einem Wachwerden gegen 6Uhr vor, laufen zu gehen, beim Aufwachen gegen 7Uhr plante ich, vor der Arbeit einzukaufen und bei 8Uhr ohne Zwischenziel direkt zur Arbeit aufzubrechen. Es kam, wie es kommen musste:

5.43 Uhr – Es dämmert. Nicht nur draußen, sondern auch mir. Wer hatte noch mal die Idee mit dem morgendlichen Lauf? Ein beschlagenes Fenster ließ nichts Gutes verheißen. Kurzer rettender Blick auf die Wetter-App. Fehlanzeige. Statt der inzwischen üblichen Regen- bis Hagelankündigung: Sonne, klar, frostig, aber niederschlagsfrei. Wollte ich wirklich das warme, weiche, kuschelige Bett verlassen?! Halb schlafwandelnd, halb meine Not realisierend setzte ich einen Fuß vor den anderen bis sie schussendlich in den Turnschuhen steckten und mich Schritt für Schritt den Berg hinauftrugen. Die Musik im Ohr übertönte zuverlässig das Schnaufen. Der eisige Atem legte sich wie ein Bleigürtel darüber und drückte unbarmherzig auf den Brustkorb (und tarierte damit den Pöppes aus, der am Berghang nun noch etwas tiefer hängend ebenfalls mit hinauf musste). Schließlich ging es bergab – mit der Strecke, mit mir, aber dafür auch näher Richtung Ziel. 45Minuten mussten reichen. Mehr war nicht drin mit den müden Knochen und schlaftrunkenen Muskeln.

Kaum angekommen gaben sie sich dankbar der heißen Dusche hin, während die Waschmaschine bereits eifrig rödelte und mir Zeit verschaffte, mich wieder zu mobilisieren, meinen heißen Kaffee ganz in Ruhe durch die eisige Kehle rinnen zu lassen, um den Weg für ein schmackhaftes Sportlerfrühstück zu bereiten (Quark, Milch, etwas Apfel-Mango-Mark, frische Himbeeren und Chiasamen).

Nach den letzten Handgriffen im Haushalt hatte nun auch die Waschmaschine ihre letzte Runde beendet – wenigstens Eine mit konstanter Pace – so dass ich zur Arbeit aufbrechen konnte. Der Bus war weg. Natürlich. Was blieb? Wieder auf den Berg. Zu Fuß. Nun aber spazierend und weniger schnaufend, wach und munter und mit dem guten Gefühl heute schon Einiges geschafft zu haben. Montag-Morgen-Motivation. Check.

#Montag-Morgen-Motivation

Eigentlich mache ich ja keine halben Sachen. Manchmal aber eben schon. Wonach entscheidet ihr, wie weit ihr gehen wollt? Zweifelt ihr bereits vor dem Losgehen, hadert ihr erst bei der Fortsetzung oder stürmt ihr munter drauf los, um hinterher festzustellen, dass es vielleicht doch ein Schritt zu weit war? Ganz gleich, wieviel Strecke ihr heute oder diese Woche im tatsächlichen oder auch im übertragenen Sinne zurücklegen wollt – es ist ganz allein euer Weg, den ihr nach Belieben beschreiten könnt, beschleunigen oder pausieren, verlassen oder dorthin zurückkehren. Vertraut einfach eurem Bauchgefühl. Es bringt euch zuverlässig in eurem Tempo an euer Ziel. Dieser innere Kompass hilft mir jedenfalls mehr als jeder Atlas es jemals könnte.

Auch gestern war das Lauschen auf die „innere Stimme“ wieder eine sehr hilfreiche Stütze. Sie ließ mich meinen ersten Halbmarathon überwinden, nicht weil ich es mir zum Ziel gesetzt hatte, sondern weil ich mich Etappe für Etappe dazu entschieden habe weiterzulaufen, ganz beständig, Schritt für Schritt. Nach 2 Std. 28 Min zeigte die Uhr 21,74km. Dabei hatte ich meine Turnschuhe erst vor 6 Wochen angezogen, nachdem sie jahrelang ungenutzt in der Ecke standen und auch davor lediglich sporadisch zum Einsatz kamen. Hätte mir zu dem Zeitpunkt jemand erzählt, dass ich mal eben an einem Sonntag nicht nur die angestrebten 10km laufe, sondern meinen ersten Halbmarathon, dann hätte ich ihn gewiss für verrückt erklärt. Jetzt weiß ich, dass ich es kann. Es tat sogar gut und anders als erwartet, sitze ich heute nicht lahm im Büro und streichele meine Muskelkatze. Das Einzige, was auf den gestrigen Lauf hindeutet, ist ein kleines stolzes Lächeln im Gesicht und das schöne Gefühl, dass man viel mehr erreichen kann als man sich gemeinhin zutraut, denn die meisten Hürden befinden sich einzig und allein in unserem Kopf.

 

#Montag-Morgen-Motivation

…im Namen der Hose.

Ich habe den gestrigen Tag u.a. dazu genutzt, meinen Kleiderschrank ordentlich auszumisten, um mich endgültig von ein paar Hosen zu verabschieden, die in den letzten Jahren treu mit mir mitgewachsen sind, um mich denen zuzuwenden, die nicht minder treu darauf gewartet haben, dass ich irgendwann einmal wieder in sie hineinschlüpfe – ein tolles Gefühl!

Und wäre das nicht schon Freude genug, erhielt ich gestern auch noch die frohe Botschaft, eine neue Hose gewonnen zu haben! Wenn das kein Zeichen war?!

Bislang habe ich die alten Hosen sicherheitshalber aufbewahrt für den Fall, dass ich doch noch auf sie zurückgreifen muss, aber jetzt sind sie hinfort und es gibt kein Zurück mehr. Mit einem Lächeln im Gesicht habe ich sie heute Morgen zur Altkleidersammlung gebracht – welch‘ motivierender Wochenstart.

#Montag-Morgen-Motivation

Mit den Motivationen ist das so eine Sache. Meist treiben wir sie vor uns her, wenn es besser läuft auch ein Stück voran, aber nur selten haben wir sie stärkend im Rücken. Gestern habe ich aus einer spontanen Idee heraus beschlossen, meine Laufmotivation auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen.

Wie ihr wisst, bin ich letztes Wochenende vollkommen untrainiert an den Start gegangen und habe dort mit 28:25 Minuten wohl eine ganz respektable Leistung für 5km erzielt. Mein selbstgesetztes Ziel war es: schneller und besser zu sein als alle, die zu Hause auf der Soffi sitzen geblieben sind und vor dem Besenwagen zurück zu sein. Check. (Aus Versehen gab es sogar noch den 3. Platz in meiner Alterskategorie dazu.) Wahrscheinlich wäre ich nie auf die Idee gekommen jemals an irgendeinen Start zu gehen, hätte mich meine Bushaltestellenbekanntschaft nicht gefragt, ob ich sie begleiten wolle und Fähnchen schwenken wäre mir einfach zu profan gewesen. Vom Ausgang waren wir beide gleichermaßen überrascht, erfreut und stolz, was sie letzte Woche dazu veranlasste, mich direkt für eine Staffel zum Halbmarathon anzuwerben. Verblüfft schaute ich sie an als ich erfuhr, dass ich auch noch mit zwei Herren laufen solle, denn bitte was kann ich mit meinen kurzen, untrainierten Stummelbeinchen schon ausrichten?! Aber sie entgegnete, dass meine Rundenzeiten zwischen ihren lägen. Oha. Na gut, wenn sie meint… Außerdem wären es nur 2km mehr als beim letzten Mal…

Dennoch wollte ich vorher gern herausfinden, ob ich die Strecke denn überhaupt durchlaufen könnte. Schließlich bin ich noch immer vollkommen untrainiert. Also beschloss ich gestern – im Kopf noch immer etwas matschig nach der durchgetanzten Nacht (auf 10cm-High-Heels) – einfach mal zu versuchen, eine Stunde zu laufen. (Von ihr hörte ich nämlich, dass sich Marathons am Tag nach einer Partynacht am besten laufen lassen würden). Gesagt, getan. Ich lief einfach los, ohne feste Strecke im Kopf, einfach Schritt für Schritt mit gelegentlichem Blick auf die Uhr. Leider wie immer mit einem Orientierungssinn wie einem Kühlschrank ausgestattet, erreichte ich Ortsteile und Umgebungen, an denen ich nie zuvor gewesen bin und war inzwischen so weit ab vom Schuss, dass ich vor der Wahl stand nach einer Stunde aufzuhören (und verschwitzt und umso länger, mir eine Erkältung holend, nach Hause zu gehen) oder einfach weiterzulaufen. Ich entschied mich für die zweite Variante und lief und lief und lief. Irgendwann fand selbst ich den Weg zurück. Statt einer Stunde, war ich allerdings zwei Stunden ohne Pause unterwegs.

Ähm ja, ich glaube, ich schaffe eine Stunde und ja, wohl auch die 10km, mit denen ich beim letzten Wettkampf geliebäugelt hatte. Vielleicht sollte ich wirklich anfangen zu trainieren…

#Montag-Morgen-Motivation

Meine heutige Montag-Morgen-Motivation stand noch aus, was nicht heißen soll, dass ich sie bis eben gesucht habe. Nein, ich bin wie gewohnt engagiert an’s Werk gegangen – in meinem Falle wohl ein schier unerschöpfliches Konglomerat verschiedenster Aufgabenbereiche und Herausforderungen.

Dabei fiel mir das folgende Zitat wieder ein, was mir meine liebste Freulegin letzte Woche schickte und ja, auch wenn dies vielleicht kein Automatismus sein mag, so ist sicher etwas Wahres dran:

The problem with the world is that intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.

(Charles Bukowski)

Zweifelnd oder von euch überzeugt? Letztlich seid ihr es ganz allein, die darüber entscheiden. Stehen andere euch im Weg oder seid ihr es selbst? Woran messt ihr euch und eure Erfolge? Sind eure Ziele in dieser Form überhaupt erreichbar? Oder hinterfragt ihr das gar nicht erst und setzt zur Sicherheit lieber noch Einen oben drauf?

Vielleicht verbannt ihr zur Abwechslung einmal euren Perfektionismus und gebt euch damit selbst eine realistische Chance. Ihr seid gut so wie ihr seid, mit all euren Fähigkeiten und Eigenschaften, denn das, was ihr tut, macht ihr nicht ohne Grund, sondern weil ihr es könnt. Wenn andere euch eine Aufgabe zutrauen, solltet ihr das erst Recht tun. Also zweifelt nicht an euch, sondern nutzt die Kraft für die Umsetzung eurer ganz persönlichen Challenge, um daran zu wachsen – das Selbstbewusstsein inklusive.

#Montag-Morgen-Motivation

Alles ist

zu jeder Zeit

möglich.

Selbst wenn wir meinen zu wissen, was auf uns zukommt, so wissen wir doch höchst selten, was uns tatsächlich erwartet – die Unvorhersehbarkeit des Lebens als Quelle lebensverändernder Überraschungen.

Lasst uns die Herausforderungen der neuen Woche annehmen, angehen und uns und unser Leben von ihnen bereichern – ganz gleich, ob als Lebenserfahrung oder gar als Glücksmoment. Wir können nur gewinnen.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche!

#Montag-Morgen-Motivation

Am 06.06.2016 postete ich diese #Mo-Mo-Mo für euch:

There is no need to rush.

If something is meant to be, it will happen.

In the right time,

with the right person,

for the best reason.

Lehnt euch zurück und lasst euch vom Leben überraschen – vielleicht heute, vielleicht morgen, vielleicht nächste Woche. As it meant to be, it will be. Und falls es doch noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, die richtige Person oder der erhoffte Grund, dann wird sich das eben später fügen und dann kann es sich nur noch viel besser anfühlen.

Bleibt zuversichtlich  – wer weiß, was die Woche noch für Überraschungen für uns alle bereithält…


Ein Monat ist das nun her. Ich habe inzwischen begonnen, mich ganz gut einzurichten in meinem Leben, habe neue Bekanntschaften geschlossen, habe einen Weg gefunden, meine Freizeit zu gestalten und zu genießen… Und plötzlich war ER da, ist einzig seinem Gefühl folgend 370km gefahren, saß stundenlang mit sich ringend in irgend einem Café, umringt von 30 älteren Damen, inmitten einer für ihn unbekannten Stadt. Es dauerte, bevor er den Mut aufbrachte, mich das wissen zu lassen. Aber irgendwann drang auch zu ihm durch, dass ihm nichts anderes übrig bleiben würde, wenn er mir sagen wollte, was ihn zu diesem Aufbruch bewogen hat. Inzwischen weiß ich es. Er ist gekommen, um mir zusagen, dass er mit mir zusammen sein möchte…

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