Flatterhaftes Glück

Das Leben ist ein Selbstversuch, also warum nicht ein Experiment wagen. Vermutlich werden die Meisten unter euch schon vom „Gesetz der Anziehung“ gehört haben. Ganz gleich wie man sich dazu positionieren mag, Versuch macht bekanntlich klug. Also bin ich gestern dazu übergangen, mir ab jetzt jeden Morgen drei Dinge aufzuschreiben, die ich an dem Tag in mein Leben „ziehen“ möchte.

Da ich erstmal klein anfangen wollte, bestellte ich mir u.a. zwei Schmetterlinge. Eigentlich dachte ich dabei an zwei flatterhafte Geschöpfe, die einzeln oder gemeinsam Blumen umkreisen und hielt angestrengt Ausschau, wo ich sie denn nun endlich entdecken werde. Nichts. Na das hat ja gut geklappt. Also wanderten die Beiden heute Morgen gleich wieder auf meine Wunschliste.

Gut gelaunt und beschwingt begann ich den Tag, riss im Büro als Erste alle Fenster auf und da sah ich sie: 2 Aufkleber auf dem Schrank im Flur und 3 weitere im Büro unserer Sekretärin. Und plötzlich fiel es mir wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen. Gestern suchte ich die ganze Zeit krampfhaft nach Schmetterlingen und bemerkte: Nichts, nicht einmal in der langen Zeit, die ich dort mit ihr und dem Chef erzählend verbrachte und heute? Zack, bäääääääm, direkt 5 Stück. Und ganz ehrlich, wenn ihr die jetzt sehen könntet, würdet ihr gar nicht glauben, dass man die überhaupt übersehen kann. Der Größte unter ihnen ist bestimmt 30x15cm und in direkter Blickrichtung (s.u.). Was habe ich schallend gelacht, als mein Blick heute darauf fiel und ich endlich bemerkte, dass ich gestern schon die ganze Zeit davorgestanden habe.

Diese Geschichte hat mir buchstäblich vor Augen geführt, dass das Glück oft schon längst da ist, sich direkt vor unseren Augen befindet und wir es einfach nicht sehen.

Kleiner Funfact am Rande: Ich wohne nun schon seit 12 Jahren in dem gleichen Haus, mein Partner keine 500m weiter. Gefunden haben wir uns allerdings erst vor 4 Jahren und auch dann erst auf Umwegen über einen gemeinsamen Freundeskreises.


Ich sag ja, das Gute ist so oft so nah – auch für euch, versprochen!

verTRAUEN

Wer seine Berufung sucht, sollte seiner Leidenschaft folgen und Schritt für Schritt mit Freude seinen Weg gehen, um zu schauen, welche Optionen sich am Wegesrand zeigen, die man selbst nicht für möglich gehalten hätte. Leichter geschrieben, als getan. 

Seit meinem letzten Beitrag habe ich hunderte Laufkilometer für den guten Zweck gesammelt, bin Laufbotschafterin für zahlreiche Veranstaltungen geworden, bin den Berlin Marathon gelaufen und habe in der Laufliebe eine Weggefährtin gefunden, die mich auch weiterhin begleiten wird. 

Und doch erlaube ich mir in diesem Jahr, den Blick stärker nach innen zu richten. Wir alle können unsere Kraft nicht dauerhaft auf dem Asphalt lassen, sondern brauchen Zeit für Regeneration. In der Natur ist es nicht anders. Sie benötigt schließlich auch vier Jahreszeiten, um in (nur) einer davon eine reiche Ernte zu erzielen. Ruhephasen sind wichtig für das Wachstum. So kam es, dass es mich in diesem Jahr immer häufiger auf die Yogamatte verschlug – eine Leidenschaft, die mich seit 15 Jahren begleitet und der ich nun mehr Raum geben möchte, weil sie mir gut tut.

Eine weitere Leidenschaft von mir kennt ihr bereits – das Schreiben. Ich habe keine Scheu, meine Gedanken und Gefühle auf’s Papier zu bringen, trage auch in der realen Welt Beides stets sprichwörtlich auf der Zunge und habe das Glück mit meinem Strahlen andere Menschen anstecken zu können. Und doch bereitete es mir etwas Unbehagen, als mich eine Freundin bat, genau das zu tun.

Liebe Worte für sie zu finden – kein Problem…

Diese zu offenbaren – auch nicht…

All das vor großem Publikum – nun ja…

Während einer Trauung – ui…

Eine freie Trauung durchführen – uff!

Gerührt und überwältigt von diesem verTRAUEN, sagte ich zu. Für mich war es ein gewaltiger Sprung aus der Komfortzone. Schließlich ist es ein einmaliger und einzigartiger Moment im Leben! Getragen von dem Wunsch, dieser besonderen Bedeutung, ihrem wundervollen Anblick an jenem Tag und ihrem Vertrauen in mich gerecht zu werden, machte ich mich (nach einer schlaflosen Nacht) an die Umsetzung. Wer bin ich, ihr Urteil in Zweifel zu ziehen, dass ich die beste Wahl für diesen großartigen Moment bin?!

Standesamtlich hatten sie bereits an meinem Geburtstag geheiratet. Und nun durfte ausgerechnet ich dieses wundervolle Brautpaar durch ihre freie Trauung geleiten. Unbeschreiblich! Unvergesslich! 

Nun sitze ich hier vor deinem Brautstrauß, der zielgerichtet auf mich zusteuerte, deiner liebevoll gebastelten Deko und bin noch immer ganz gerührt, dass ihr diesen einmaligen und persönlichen Moment ver-trauen-svoll in meine Hände gelegt habt und durch mich, vor euren Herzensmenschen, den Bund der Ehe eingegangen seid. Der gesamte Tag war einzigartig und besonders, so wie ihr, liebes Brautpaar. Danke für dieses unbeschreibliche Gefühl! 

Alles Liebe für euren gemeinsamen Weg und dir, liebe Braut, heute außerdem alles erdenkliche Gute zum Geburtstag!

Herzklopfen – Wie kannst du deine Leidenschaft für den guten Zweck einsetzen?

Ich würde ja gern meine Berufung finden und Menschen damit helfen, aber was kann ich denn schon besonders gut?

Lasse die Antwort zu dir kommen.

Haha, sehr witzig. Wo soll die denn her kommen? Wie lange soll ich denn da warten? Ich bin doch auch nur ein ganz normaler Mensch…

Vielleicht sind dir diese oder ähnliche Gedanken vertraut. Auch dieser Beitrag wird dir leider nicht die Antwort auf die Suche nach deiner ganz persönlichen Berufung liefern, denn sie liegt tatsächlich in dir und nur in dir.

Auch das klingt zunächst wahrscheinlich erst einmal wenig befriedigend. Dabei enthält sie vier gute Botschaften:

  1. Es gibt sie, deine Berufung.
  2. Du weißt, wo sie zu finden ist.
  3. Sie ist sicher aufbewahrt und kann nicht verloren gehen.
  4. Du brauchst nur den Schlüssel zu ihr zu finden.

Diesen Schlüssel zu finden, ist nicht leicht. Das kenne ich nur zu gut. Für mich fühlt es sich so an, als stünde ich vor einem Hochsicherheitstrakt, bei dem ich noch nicht einmal weiß, ob sich der Blick in das Innere lohnt. Ich weiß nicht, welche Sicherheitstechnik sich in deinem Inneren befindet, aber momentan fühlt es sich für mich so an, als wäre es bei mir eine Art Packstation, bei der sich gelegentlich ein Fach öffnet, vielleicht als Puzzlestein für das große Ganze??

Aber wie komme ich nun an einen Abholcode. Ich glaube, das Wichtigste ist, dass wir uns dafür öffnen. Was zunächst nicht minder esoterisch klingen mag, meint letztlich nur, dass wir die Möglichkeiten erkennen, dass wir gelegentlich einen Schritt zurück gehen und mit etwas Abstand auf uns und unser Schaffen schauen. Am wichtigsten ist es dabei, dass wir uns von Vergleichen lösen. Wenn wir auf der Suche nach unserer Berufung sind, glauben wir häufig, wir müssten etwas finden, in dem wir die Besten sind, Wunderkinder unseres Fachs, Genies – mindestens. Da dies aber den Wenigsten von uns (genetisch) vergönnt sein dürfte, können wir uns umdrehen und gehen oder vielleicht noch ein bisschen weitersuchen. Ich möchte jedenfalls daran glauben, dass wir alle eine Aufgabe haben, dass für uns alle eine Berufung verborgen liegt, die wir erkennen und leben dürfen.

Wenn es aber nicht darauf ankommt, eine Disziplin zu finden, in der wir unbesiegbar sind, was ist es dann?

Wenn ihr mich fragt, dann ist es die Leidenschaft. Es geht um die Dinge, die uns Freude bereiten, die uns die Zeit vergessen lassen, die uns gedankenverloren in ihren Bann ziehen. Als Kinder konnten wir alles um uns vergessen und uns ganz darin vertiefen. Ob es ein Bauprojekt war, eine Zeichnung, oder was auch immer unsere Aufmerksamkeit fesselte… Alles um uns war vergessen, bis sich andere Bedürfnisse oder unsere Eltern zu Wort meldeten. Was war es damals? Was ist es heute?

Was uns antrieb, war unsere Passion, denn sie setzt Kräfte und Motivation frei, die unbezahlbar sind. Den Fokus auf diesen inneren Antrieb zu legen, auf die Freude um der Sache wegen, bringt uns unsere Lebensfreude, Leidenschaft, Begeisterung und damit das Ansteckungspotential für Andere. Es geht nicht um Perfektion, den nächsten Abschluss, sondern, dass wir unsere Ziele verwirklichen, die in uns schlummern, weil wir das lieben, was wir tun. Finde heraus, was dir wichtig ist.

Dies schließt auch mit ein, sich davon zu lösen, was anderen wichtig ist. Folge also keinem Egoziel, um die Anerkennung im Außen zu suchen, sondern lass los und mache einfach das, was dir Spaß macht, so wie als Kind damals. Dann wird sich der Weg im Außen fügen.

Öffne dich für neue Erfahrungen. Sei bereit, neue Dinge auszuprobieren, die dir Freude bereiten könnten, die du genießt. Dann hast du bereits gewonnen: inneren Reichtum, Fülle und persönliche Erfolge.

Bei Allem, was uns die gegenwärtige Zeit beschert, bietet sie auch die Chance, sich neu zu entdecken, neue Erfahrungen zu sammeln und andere Schwerpunkte zu setzen. Ich nutze die Zeit, um wieder häufiger in die Turnschuhe zu schlüpfen, habe einen neuen Yoga-Kurs begonnen und das Hullern ausprobiert. All das ist weder originell, noch bin ich Profi in irgendeiner Disziplin davon. Yoga ist per se nicht zum Wettstreit gedacht, sondern um seine eigene, persönliche Mitte zu finden. Den Hulla-Hoop-Reifen musste ich nach freudigem Hüftkreisen schweren Herzens zwischenlagern, bis die Beifall klatschenden blauen Flecken sich wieder zurückgezogen haben. Laufen kann ich glücklicherweise regelmäßig, so dass ich mir eine Grundausdauer aufbauen konnte und es genieße, wenn ich den Kopf aus- und die Beine anschalten kann.

Wer nun erwartet, dass ich endlich über die Berufung schreibe, die sich mir offenbart hat, den muss ich leider enttäuschen. Es war (erstmal) nur ein kleines Fach, das sich für mich öffnete. Der Abholcode hieß „Spendenlauf“. Zufällig stieß ich auf einen virtuell veranstalteten Benefizlauf. Ich habe mich umgehend angemeldet. Auf diese Weise kann ich meine Laufleidenschaft für den guten Zweck einsetzen. Ich bin motiviert, die Turnschuhe zu schnüren und kann gleichzeitig Kinderherzen höher schlagen lassen. Manchmal bedarf es nicht viel, um etwas Gutes zu tun. Ich bin froh und dankbar, dass ich gesund bin und auf diese Weise einer Stiftung helfen kann, damit die kranken Kinderherzen auch kräftig schlagen werden.

Welche Leidenschaft lässt euer Herz höher schlagen?

Polarität des Lebens

Licht und Schatten, Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Liebe und Angst, Vertrauen und Sorge… eine gefühlt unendliche Liste von Dingen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Und doch sind all diese ungleichen Paarungen untrennbar miteinander verbunden.

Es mag Phasen geben, in denen wir den Mond betrachten und die Kälte spüren, während auf der anderen Seite des Erdballs die Sonne deren Bewohner wärmt. Manchmal sind es auch einfach nur unsere sorgenvollen Gedanken, die uns einen kalten Schauer über den Rücken jagen, kurz bevor uns helfende Hände gereicht werden, offene Ohren gespitzt, oder eine liebevolle Umarmung die tröstende Wärme gibt, die uns wieder vollständig werden lässt, weil sie jene Gegensätze vereint.

Leider können wir nicht immer entscheiden, welche Kräfte unsere Leben durcheinanderwirbeln, aber wir können wählen, wie wir damit umgehen.

Ich entscheide mich für Vertrauen, Liebe und Dankbarkeit.

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Heute

Was wünschen wir uns vom heutigen Tag? Was fangen wir mit diesem wundervollen Geschenk an? Wenn ihr mich fragt, dann haben wir für die Gestaltung des „Hier und Jetzt“ drei Möglichkeiten.

Option 1

Wir machen weiter wie immer und lassen alles bequem vor sich hin plätschern.

Option 2

Wir gestalten den Tag nach dem gepriesenen Motto, ihn so zu leben, als wäre es unser Letzter. So abgedroschen dieser Ratschlag inzwischen klingen mag, erinnert er uns doch – leider zu recht – an die Endlichkeit unserer Zeit auf diesem Planeten. (Glücklicherweise weniger fatalistisch) gewährt er uns – wenngleich dezent mahnend – allerdings auch die Chance, uns unsere Prioritäten bewusst zu machen – wer und was wirklich wichtig ist im Leben. Vielleicht führt er aber auch zu trügerischen Versuchungen, wenn, dieses „Mantra“ in der Dauerschleife repetierend, eine praktische Entschuldigung für fehlenden Weitblick direkt mitgeliefert zu werden scheint.

Option 3

Aber was wäre, wenn wir diesen Denkansatz dahingehend umwandeln, den heutigen Tag nicht wie den Letzten leben zu wollen, sondern wie den Ersten?

Wir wären neugierig und aufgeschlossen, frei von Vorurteilen und negativen Erfahrungen. Wir könnten die Welt (wieder) mit Kinderaugen betrachten. Alles wäre einfach „nur“ neu und nicht (beängstigend) fremd. Voller Energie und Entdeckungslust wären unsere Sinne auf unsere Umgebung gerichtet, die so viele Abenteuer, Chancen und Möglichkeiten bietet, statt sie passiv an uns vorüberziehen zu lassen – aus Gleichgültigkeit, Angst oder Unlust. Aber nicht nur, dass wir alles zum ersten Mal (er)leben dürften. Es wäre erst der Anfang (von etwas ganz Großem). Wie viel mehr würden wir wagen? Wie viel mehr würden wir uns zutrauen? Was für neuartige Projekte würden wir beginnen, weil wir wüssten, das Leben steht uns erst noch bevor?…

Was wäre, wenn wir einfach den Konjunktiv weglassen und den Tag tatsächlich leben, wie unseren Ersten?! Du entscheidest. Jeden Tag neu.

Was ich aus den Wahlergebnissen gelernt habe

… ist (neben der Freude über eine steigende Wahlbeteiligung und die Skepsis hinsichtlich der aktuellen politischen Entwicklungen) vor allem, dass man offenbar nie zu alt ist, die Ärmel hochzukrempeln, für seine Ziele und Ideale einzustehen und sie beherzt zu verfolgen.

Meine Hochachtung für den Mut von Lisel Heise in einem Alter von 100 Jahren zu kandidieren und im pfälzischen Kirchheimbolanden mit den meisten Stimmen in den Stadtrat einzuziehen.

Wie oft suchen wir nach Ausreden. Uns fehlt die Kraft, der Mut, die Zuversicht, das Selbstvertrauen, die Zeit,… Die Liste ist lang. Sie zu vervollständigen gelingt hingegen vortrefflich und fast wie von Geisterhand.

Was wäre, wenn wir einfach häufiger

TUN

würden, statt darüber nachzudenken, warum Dieses und Jenes im Moment gerade eventuell noch nicht angedacht werden könnte?!

Wenn Laufen bewegt

… dann kann das eine Strecke von A nach B sein. Es kann aber auch viel tiefer gehen, manchmal sogar mitten ins Herz. Mit kardiologischen Spitzen(leistungen) ist mein Herz bestens vertraut, aber was gestern geschah, hatte eine ganz andere Intensität und v.a. viele unbegreiflich schöne Emotionen.

3 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbunden durch eine tiefe (Lauf-)Freundschaft, vereint bei einem Wettkampf, den sie in all den Jahren, in denen sie sich jetzt kennen, immer gemeinsam bestritten. Vorfreude, fröhliche Umarmungen, Laufen, Jubeln, Lachen, verschwitzte Umarmungen, Auto suchen, Essen gehen, glückliche Umarmungen… (in dieser oder ähnlicher Reihenfolge) machten diese Treffen zu unvergesslichen Erlebnissen.

Doch dieses Jahr war alles etwas anders. Schniefend, die letzten Erkältungssymptome von mir schiebend, schlüpfte ich in meine Laufklamotten. Als „Sonnenschein“ der Gruppe durfte ich einfach nicht fehlen. Zu wichtig war der heutige Support.

Später düste – wie so oft auf dem letzten Drücker – unsere „Laufrakete“ herbei. Manchmal frage ich mich, ob dieser permanente High Speed einfach ihr ganz normales Lebenstempo darstellt, den sie beim Wettkampf „nur“ noch zu halten braucht.

Damit war die gestrige Laufcrew leider auch schon vollständig, denn vor den Umkleiden wartete unsere „Triathletin“. Sie war außer Stande den Lauf anzutreten, weil sie momentan einen viel wichtigeren Wettkampf austrägt, einen (Wett-)Kampf gegen den Brustkrebs. Glücklicherweise ist sie so eine taffe Frau, die an dem Ausgang dieses bösartigen Wettkampfs keinen Zweifel lässt.

Um ihr zu demonstrieren, dass wir nicht nur hinter ihr stehen, sondern auch für sie laufen, haben wir Laufshirts (natürlich für uns alle 3) drucken lassen, (weil sie im nächsten Jahr schließlich auch eines brauchen wird, wenn sie wieder gesund ist). Das T-Shirt trug auf der Vorderseite ein Foto von einem früheren Wettkampf mit dem Untertitel: „Running for XY“. Für die Rückseite haben wir ein lustiges Bild von unserer „Perückenparty“ gewählt mit dem Untertitel: „XY : Cancer (1:0)“.

Diese Überraschung ist nicht nur geglückt. Sie ging unter die Haut; nicht nur bei ihr, sondern auch bei uns als in ihren Augen Freudentränen aufstiegen.

Beflügelt von dem Gemeinschaftsgefühl, unserer Freundschaft, der Stärke, dem Zusammenhalt und dem Wissen, was wirklich wichtig ist, war die Startlinie schnell überquert. Und nicht nur das, unsere „Laufrakete“ finishte den Lauf auch noch als allererste Frau, um den Pokal zu holen – für unsere Kämpferin, für unser Team.

Ich kann kaum in Worte fassen, was das in mir bewegt hat. Plötzlich wurde aus einer kleinen Geste ein unvergesslicher Glücksmoment

…wenn Laufen bewegt.