Die Kleinen… Begegnungen am Wegesrand

Die zahlreichen Begegnungen der letzten Tage waren wirklich angenehm, denn sie waren lustig, belebten meine Freizeit mit Gesellschaft und Unterhaltungen, durch die ich viel Neues über andere Menschen, ihr Leben und ihre Erlebnisse erfahren durfte, begleitet von Spaziergängen und neuen Sichtweisen bei kulinarischen Zwischenstopps. Aber wirklich mein Herz erreichte gestern eine ganz ungeplante Begegnung nach Feierabend. Am Wegesrand saßen inmitten von ihren kunterbunten Kreidezeichnungen zwei kleine Mädchen im Grundschulalter, die vorbeigehende Passanten ansprachen. Sie hatten nicht nur den Weg auf ihre ganz eigene Weise verschönert, sondern sie hatten auch kleine Blümchen von der Wiese gepflückt und boten jedem mit strahlendem Lächeln und großen Augen an, sich eine Blume aussuchen und mitnehmen zu dürfen.

imageUnd ich habe sie tatsächlich noch immer. Gleich heute Morgen erinnnerte sie mich an die kurze Begegnung, an den Glücksmoment des gestrigen Abends und an die Erkenntnis, dass wir so viel von den Kleinen lernen können. Während wir uns überlegen, ob wir nach der Arbeit nach Hause fahren, nur um uns in den nächsten Räumlichkeiten zu verkriechen, gehen sie ganz selbstverständlich vor die Tür, um ihre kleine Welt Tag für Tag neu zu erkunden, ihr Geheimnisse zu entlocken und sich an Dingen zu erfreuen, die wir Erwachsenen gar nicht (mehr) wahrnehmen. Sie gehen vorurteilsfrei mit offenem Herzen und strahlenden Augen auf andere zu und schenken Freude mit ganz kleinen, aber nicht minder wertvollen Gesten und öffnen uns damit Herz und Augen für ihre kleine großartige Welt.

 

12 Gedanken zu “Die Kleinen… Begegnungen am Wegesrand

  1. Das ist so schön 🙂 Was doch manchmal für Glücksmomente durch Zufall passieren.. Danke dass du mich aufmunterst, mal wieder vor die Tür zu gehen 😀 Auch wenn ich die Hoffnung in die Menschen dort draußen manchmal nahezu aufgegeben habe.. Manchmal erscheint dann doch wieder etwas schönes 🙂

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      • Gestern war ein tolles Erlebnis. Ich habe zwei Mädels aus Amerika kennen gelernt, die erstmal super herzlich und lieb sind.. Und wir wollte Yoga am See machen. Auch das alleine schon eine schöne Sache. Und gerade als wir am See ankamen, schwomm eine Schwanenfamilien mit 6 kleinen auf uns zu.. Wir wurden Zeuge einer „Rettungsaktion“, denn der eine Babyschwan hatte eine Angelschnur um die Beine gewickelt und sollte davon befreit werden. Ich fand es total toll zu sehen, wie sich doch noch viele Menschen für die Tiere einsetzen. Und bekam an dem Tag viel Hoffnung 🙂 Auch das Bild der kleinen grauen Schwäne, die sich irgendwann in die weißen, großen Tiere verwandeln sollen gab mir irgendwie ein Zeichen.. Wir alle machen doch manchmal diesen Wandel durch.. und es ist nicht schlimm wenn man erstmal ein nicht so hübscher grauer Schwan ist, man kann es ja noch werden..
        Ganz viele Grüße
        von Jacky

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      • Was wären wir ohne solche kleinen, vermeintlich unscheinbaren Begegnungen am Wegesrand?! Alles, was wir dafür tun müssen, ist uns vor die Tür zu trauen und mit offenen Augen und Herzen durch die Welt zu gehen… Ich wünsche dir heute ähnlich schöne oder gar bewegende Überraschungen!

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