Ich bin keine Traumfrau. Ich bin echt!

Frauen und Selbstzweifel – sind das eigentlich siamesische Zwillinge? Zumindest scheinen sie eng miteinander verwachsen zu sein. Je nachdem wie tief sie wurzeln, ist eine operative Trennung nicht ausgeschlossen und nein, ich denke dabei um Gottes Willen nicht an Schönheitschirurgie, denn das scheint mir wahrlich der falsche Anknüpfungspunkt. Bei einem solchen Eingriff geht es wohl weniger um eine äußerliche Korrektur als vielmehr um einen psychologischen Eingriff. Der Wandel beginnt im Kopf und das Schöne daran ist, hierzu bedarf es nicht einmal eines Arztes, eines Krankenhausaufenthaltes oder eines größeren Kostenaufwandes, sondern einzig eines Umdenkens. Wieso hadern wir so oft mit uns? Wieso nehmen wir uns nicht einfach so an wie wir sind? Gibt es denn nur noch die vermeintliche Superlative? Wer bestimmt sie überhaupt – Medien, Prominente in ihrer vermeintlichen Vorbildfunktion? Dabei ist jeder von uns schön. Gerade die kleinen „Makel“ sind es, die uns einzigartig machen und auszeichnen. Natürlich sollten wir verantwortungsvoll mit unserem Körper umgehen, aber das heißt gerade nicht, dass wir ihn krampfhaft auf ein Mindestmaß herunterschrumpfen, sondern dass wir ihm das geben, was er braucht – Vitamine und Schokolade, sportlichen Ausgleich und Ruhe.

Ich bin wie ich bin. Ich bin bei Weitem nicht perfekt und wisst ihr was? Das ist gut so!

Ich bin keine Traumfrau. Ich bin echt!

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4 Gedanken zu “Ich bin keine Traumfrau. Ich bin echt!

  1. Da fällt mir ganz spontan das Buch „Psycho Cybernetics“ von Maxwell Maltz (so hieß er glaub ich) ein. Er war eigentlich Schönheitschirurg, bis er dann erkannt hat, dass es eigentlich nicht die Schönheits-OPs an sich sind, die die Leute glücklicher macht, sondern die Tatsache, dass jetzt die quasi die Vorstellung vom „perfekten Aussehen und Selbst“ erfüllt waren. Daraufhin hat der das Buch geschrieben, indem er erklärt, dass Glück und Zufriedenheit eine eigene Entscheidung sind und nur wenig mit diesen Äußerlichkeiten zu tun haben.

    Zudem wurde jetzt wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Körperumfang eng mit der Resilienz verbunden ist und eine kleine Speckschicht quasi tatsächlich das berühmte „dicke Fell“ gegen Stress ist. Wer mehr Stress hat, der isst auch mehr, aber immer nur so viel, wie es tatsächlich braucht. So viel zum Thema „skinny“… Ich glaube, ich habe lieber ein wenig Speck, als wie einen Herzinfarkt, weil zu wenig Cortisol abgebaut wird. Wobei ein bisschen Sport als Stresskiller natürlich immer noch zu bevorzugen ist. ^^

    So genug der Klugscheisserei! Finde ich toll, dass du so zu dir stehst und dich da nicht verrückt machst! Und vor allem, dass du das mit uns teilst!

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    • Ich danke dir für diese wissenschaftlichen Referenzen zu meinem niedergeschriebenen Bauchgefühl. Mir bleibt zu hoffen, dass es nicht zu stressigen Zeiten einlädt, denn von einer Schutzspeckschicht kann und möchte ich mich nicht freisprechen. Nun gut, immerhin scheint mein Körper vorbereitet für alle Eventualitäten. 😉

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      • Ach, wenn es danach geht, dann habe ich einen Panzer 😄 Better be safe than sorry, nicht wahr?
        Ein bisschen Humor muss schon auch dabei sein, beim Blick in den Spiegel! Und du hast schon recht: erst die kleinen Makel geben uns Wiedererkennungswert! Bei mir zum Beispiel, dass die linke Augenbraue komplett anders geformt ist, als die rechte. Was habe ich schon gezupft und sah hinterher schlimmer aus wie zuvor! Ganz schlimm fand ich das! 😄

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      • Die nötige Portion Humor ist nie verkehrt, aber da brauche ich mir bei dir auch gar keine Sorgen zu machen. Humor macht das Leben eben um Einiges erträglicher, wilde Augenbraue hin oder her. Schön, dass wir alle so einzigartig sind! Das macht es doch gleich viel spannender 😉

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