#Montag-Morgen-Motivation

Meine heutige Montag-Morgen-Motivation stand noch aus, was nicht heißen soll, dass ich sie bis eben gesucht habe. Nein, ich bin wie gewohnt engagiert an’s Werk gegangen – in meinem Falle wohl ein schier unerschöpfliches Konglomerat verschiedenster Aufgabenbereiche und Herausforderungen.

Dabei fiel mir das folgende Zitat wieder ein, was mir meine liebste Freulegin letzte Woche schickte und ja, auch wenn dies vielleicht kein Automatismus sein mag, so ist sicher etwas Wahres dran:

The problem with the world is that intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.

(Charles Bukowski)

Zweifelnd oder von euch überzeugt? Letztlich seid ihr es ganz allein, die darüber entscheiden. Stehen andere euch im Weg oder seid ihr es selbst? Woran messt ihr euch und eure Erfolge? Sind eure Ziele in dieser Form überhaupt erreichbar? Oder hinterfragt ihr das gar nicht erst und setzt zur Sicherheit lieber noch Einen oben drauf?

Vielleicht verbannt ihr zur Abwechslung einmal euren Perfektionismus und gebt euch damit selbst eine realistische Chance. Ihr seid gut so wie ihr seid, mit all euren Fähigkeiten und Eigenschaften, denn das, was ihr tut, macht ihr nicht ohne Grund, sondern weil ihr es könnt. Wenn andere euch eine Aufgabe zutrauen, solltet ihr das erst Recht tun. Also zweifelt nicht an euch, sondern nutzt die Kraft für die Umsetzung eurer ganz persönlichen Challenge, um daran zu wachsen – das Selbstbewusstsein inklusive.

Zeit der Begegnungen

Kennen wir das nicht alle – wir waten durch unser Leben, sind jung, kerngesund, kommen eigentlich ganz gut über die Runden und doch fehlt etwas. Unzufriedenheit schleicht sich ein. Einer klagt über die Arbeit, der Nächste ist mit sich selbst unzufrieden, wieder andere äußern ihren Unmut, ohne recht zu wissen, woran es liegt. Ihre Ursachen zu erkennen ist der erste Schritt sie zu lösen. Mir fehlten in letzter Zeit v.a. die Sozialkontakte, Menschen mit denen ich mich austauschen kann, an deren Leben ich teilhaben darf und die ich an meinem Leben teilhaben lassen möchte. Dabei geht es gar nicht so sehr darum den einen Menschen zu finden, sondern um den Austausch, das Miteinander insgesamt. (Auch das musste ich erstmal für mich erkennen und begreifen.) Ich möchte mich nicht einsam und allein hinter meinem Schreibtisch verschanzen und mich eigenbrödlerisch dem Lauf der Zeit auszusetzen. Das habe ich viel zu lange gemacht. Ich möchte nicht nach der Arbeit nach Hause trotten, auf ein leeres Handy starren und warten bis die Nacht anbricht und die Müdigkeit mich in einen unruhigen Schlaf gleiten lässt. Ich möchte nicht zur Fernsehgeneration gehören, sondern mein Leben lieber in südländischer Manier verbringen – draußen und unter Leuten. Das schafft neue Eindrücke und befreit zugleich den Kopf vom Alltagsstress. Kontakte geben Halt und Zuversicht. Wir alle wissen, wie gut es tut, nicht allein sein zu müssen. Kontakte, Bekanntschaften und Freundschaften erden uns, machen uns gelassener und helfen uns, uns selbst zu finden. Sie helfen uns herauszufinden, wer wir sind, was unsere Schwächen und Stärken sind und sie geben uns einen Platz in der Gesellschaft. Da es manchmal aber gar nicht so einfach ist fernab der Heimat neue Kontakte zu finden, auch wenn es in unserem Umfeld wohl mehr ebenso Gestrandete gibt als wir glauben, ist es hilfreich, wenn wir einen Weg finden, aufeinander zuzugehen. Ich selbst würde mich gegenüber Fremden nicht gerade als extrovertiert bezeichnen. Im Mittelpunkt stehe ich ungern und auch wenn ich ein sehr offener Mensch bin, gehöre ich nicht zu den Leuten, die den ersten Schritt machen. Bis jetzt. Ich bin über meinen Schatten gesprungen als ich wusste, was mir fehlt und ich wusste, was ich verändern möchte. Dazu musste ich aus meinem Schneckenhäuschen herauskommen. Was soll schief gehen?! Dass mich mein Gegenüber müde belächelt? Dass eine Unterhaltung vielleicht gar nicht erst zustande kommt oder der Kontakt danach verebbt?! Selbst wenn?! Was gehen wir schon für Risiken ein?! Im schlimmsten Fall hätten wir danach zu den Menschen keinen Kontakt, zu denen wir vorher auch keinen hatten. Auch eine Unterhaltung ohne Fortsetzung kann bereits sehr bereichernd sein, denn nur durch Austausch kann man seinen Horizont erweitern und neue Dinge erfahren. Unabhängig vom Ausgang dieser Unterhaltung beschenken wir uns mit dem guten Gefühl, über unseren Schatten springen zu können und gewinnen an Sicherheit für künftige Begegnungen – vielleicht mit der selben Person, vielleicht mit anderen. Ich habe es ausprobiert. Auf einem Betriebsfest habe ich mich ganz gezielt mit Leuten unterhalten, mit denen ich sonst gar nichts zu tun hatte und es war viel unkomplizierter als gedacht, mehr noch, es waren sehr angenehme Unterhaltungen. Am nächsten Tag folgte ein Spaziergang mit einem mir bis dato unbekannten Menschen, den ich gleichermaßen spannend wie wohltuend empfand und der schon morgen seine Fortsetzung findet. Den Abend verbrachte ich Fußball schauend mit meiner Bushaltestellenbekanntschaft bei Weißwein und im Sonnenschein. Am Sonntag wartet bereits eine andere Verabredung zum Brunch. Und ja, es tut gut. Es tut gut rauszukommen, unter Leute zu kommen, Gesellschaft und Aufmerksamkeit genießen zu dürfen und es macht irgendwie gelassener und zuversichtlicher, seinen Platz im Leben (doch noch) zu finden.

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Nichts ist (un)möglich

Glaube und handle so als sei es unmöglich zu scheitern!

Selbstzweifel, Sorgen, Ängste, Unsicherheiten, Hadern mit sich selbst… Wahrscheinlich kennen diese und ähnliche Gefühle viele von uns in unterschiedlicher Ausprägung trotz der mindestens ebenso häufig erlebten Erkenntnis, dass am Ende doch alles irgendwie gut ausgegangen ist oder zumindest anders als anfänglich erwartet oder gar befürchtet. Immer wieder geraten wir in Situationen, in denen wir uns unbehaglich fühlen. Oft ist es das große Unbekannte jenseits unserer Komfortzone, das uns fordert. Situationen, die wir genau deshalb nur bedingt beeinflussen können. Aber das Leben ist nur bedingt beherrsch- und planbar, auch oder gerade wenn man sonst alles am liebsten wohlsortiert in die Agenda schreibt und auf die pünktliche Einhaltung des Termins erpicht ist. Allerdings unterscheiden sich die wahren Tests und Herausforderungen unseres Alltags von den angekündigten Klassenarbeiten unserer Kindheit, auf die man sich streberlike vorbereiten konnte, um für den guten Ausgang gewappnet zu sein. Planbarkeit, Sicherheit, Gewissheit, Beherrschbarkeit des vorgegebenen Erwartungshorizonts – was für ein beruhigendes Gefühl. Das funktioniert vielleicht beim Abi… Während man mir diese Fähigkeiten dort noch mit einer 1,1 bescheinigte, warte ich noch immer auf das Lob oder das gute Feedback für mein Engagement. Leider funktioniert das Leben aber nicht auf diese wohlvertraute Weise. Natürlich geben wir uns nach wie vor Mühe, unsere Sache gut zu machen, die Anforderungen, die an uns gestellt werden, zu erfüllen oder besser noch, sie zu übertreffen. Aber warum eigentlich? Warum sind wir so erpicht darauf, dass uns jemand lobend über das Köpfchen streichelt? Wieso knüpfen wir unsere Selbstein- und wertschätzung an das Urteil der Gemeinschaft, ob nun durch Vorgesetzte, Kollegen, der Familie, Freunde, Nachbarn oder gar Fremde? Dabei wissen wir doch selbst am besten, wer wir sind und was wir (nicht) wollen. Gerade wir sollten unsere Einzigartigkeit kennen und schätzen. Wir sind wunderbar, mit allen Ecken und Kanten, die uns prägen und uns eine Form verleihen. Sie machen uns zu dem wertvollen Menschen, der wir sind. Das soll uns freilich nicht davon abhalten, beständig an uns zu arbeiten, wenn wir unzufrieden mit uns selbst sind und Entwicklungspotential sehen. Aber vielleicht sollten wir auch dieses Streben gelegentlich überdenken. Wollen wir das wirklich oder wollen wir uns nur gesellschafts- bzw. erwartungskonform verhalten? Macht euch frei davon! Versucht euch davon zu lösen gefallen zu wollen. Entscheidet häufiger aus dem Bauch heraus. Lasst euren Aktionsradius nicht auf einen fremdbestimmten Bereich zusammenschrumpfen. Springt über euren Schatten, überwindet eigene Grenzen, die sich in eurem Kopf festgesetzt haben oder andere als künstliche aber überflüssige Barrieren errichten. Wagt mehr und sorgt euch weniger um den Ausgang, denn nur so könnt ihr euch weiterentwickeln und ausbrechen, weg von den festgefahrenen Wegen und eurem sorgsam eingerichteten, eingefahrenem Leben. Auch ich muss mich häufiger daran erinnern (lassen) und weiß daher sehr gut, wie schwer das mitunter sein kann und doch wurde ich in der Vergangenheit meist für den aufgebrachten Mut belohnt. Sei es die Busbekanntschaft, die ich schloss, nachdem ich über meinen Schatten sprang und ein Gespräch begonnen habe (inzwischen tauschen wir uns immer aus, wenn wir uns sehen und wollen bald zusammen einen Joggingrunde ausprobieren) oder die letzten (inzwischen 3!) Verabredungen, die trotz des stundenlangen Beisammenseins für Beide wie im Fluge vergingen. Natürlich sitze auch ich zwischendurch vor meinem Handy und versuche eine Nachricht herbei zu hypnotisieren, auch wenn es dem üppigen Schichtplan sei dank noch so unwahrscheinlich ist. Gelassenheit gehört leider noch immer nicht zu meinen Stärken. Aber manchmal hilft es, einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut ausgeht, sich bewusst zu machen, dass alles und man selbst gut ist, genau so wie man ist; seinen Selbstwert vom Fremdurteil anderer zu lösen, sich zurückzulehnen und Sorgen und Zweifel durch Vorfreude zu ersetzen. In diesem Sinne, raus in die Sonne, Akku füllen, Verabredungen zum Grillen annehmen, Handy einfach mal in der Tasche lassen und den Moment genießen. Morgen ist auch noch ein Tag. Es wäre doch schade, wenn wir vor lauter Warten und Hadern das wahre Leben verpassen und das findet jetzt statt, genau in diesem Moment. Also genießt es!

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Ausgezeichnet

In letzter Zeit habe ich bereits viel über die positiven Effekte einer optimistischen Lebenseinstellung geschrieben. In diesem Zusammenhang ging es u.a. um die Bedeutung von SELBSTvertrauen und damit das Vertrauen auf und in die eigene Zukunft durch mehr Zuversicht genauso wie in die eigene Person und damit v.a. in unsere Selbstwirksamkeit. Geschrieben habe ich über diese beiden Punkte, weil ich glaube, dass sie eine wichtige Grundlage bilden – uns ein sicheres Fundament geben, auf dem wir unser Leben errichten können, das uns auch in stürmischen und wankelmütigen Zeiten Halt bietet und die Notwendigkeit sich selbst zu erden scheint mir in der aktuellen schnelllebigen und stressigen Zeit immer wichtiger zu werden. Jeder von uns hat ein solches mehr oder weniger unerschütterliches Fundament und ich versuche gerade vereinzelte Risse in meinem zu kitten, um in schwierigen Zeiten auf eine gesunde Basis zurückgreifen zu können. Auch wenn es dabei v.a. um unsere Sicht der Dinge geht und unsere Selbsteinschätzung, denn hey, ich bin von Natur aus schon nur 1,59m, ich kann mich nicht noch kleiner machen, kann uns Feedback von außen bei diesem Prozess helfen. Anlässlich meines Geburstages habe ich so viele liebe Glückwünsche erhalten von Leuten, von denen ich es gar nicht erwartet hätte und auch von vielen lieben Lebensbegleitern – von Freunden,der Familie und von Kollegen. Gerührt haben mich nicht nur ihre Geschenke, die mir zeigten wie gut sie mich kennen, sondern auch ihre lieben Worte, z.B. „Bleib einfach wie du bist. So herzlich und liebevoll. Du bist einfach ein Glücksfall für jeden der dich kennenlernen darf.“ oder „Du bist die liebste Freundin, die ich jemals hatte und von all den Dingen, die Du mir in den letzten fünfeinhalb Jahren gegeben hast, würde ich Dir so gerne zumindest etwas zurückgeben“ oder  „meine Schwester im Geiste“ mit ihrer „Happy Birthday Sister-Karte“ als Beilage zu ihren absolut perfekten Geschenken, weil wir uns mittlerweile sogar ohne Worte verstehen u.v.m. Für mich waren es Worte, die berühren, Worte, die unter die Haut gehen und Worte, die mich in einen wohlig weichen Schutzmantel einhüllen, den wir so dringend brauchen, wenn unser Gemüth mal wieder etwas wolkenverhangen dreinschaut.

Aber nicht nur die Gesten der reellen Welt können unser Herz höher schlagen lassen. Inzwischen sind viele auch in der virtuellen Welt zu Hause und wir Blogger mittendrin. Sie lässt die Welt ein wenig näher zusammenrücken und bringt uns Menschen näher, die wir sonst vielleicht nie kennengelernt hätten und nimmt uns gleichzeitig so gefangen, dass wir ab und an den Blick auf die Realität verpassen, wenn wir vor unseren Bildschirmen verharren, gebannt von der Faszination der virtuellen Möglichkeiten. Sie können uns nicht nur faszinieren, sondern auch mobilisieren, anspornen und bestärken. Das Netz hat seine eigenen Regeln und Mechanismen mit vergleichbaren Wirkungen, die sich mit wachsender Vernetzung multiplizieren. Mich hat z.B. Sarah angeschrieben, ob sie einen Beitrag (ausgehend von meinem Blog) veröffentlichen darf und mir ein paar Fragen stellen kann. Ich habe mich über ihr Interesse sehr gefreut. Fast zur selben Zeit erhielt ich wieder einen Liebster Award, um den es in den letzten Monaten wieder ruhiger geworden war, der sich nun aber wieder stärker zu verbreiten scheint. Auch wenn ich den Kettenbriefeffekt (aus den bekannten Gründen) ausbremse und nicht weiternominieren werde, habe ich mich doch über die Auszeichnung von Eva gefreut.

Es gibt so viele schöne Gesten und Ereignisse, an denen man sich erfreuen kann und so vielfältige Varianten, um dem Ausdruck zu verleihen und es zu teilen, positive Dinge, die uns im Alltag begegnen zu verstärken und die Menschen dahinter zu bestärken. Wie wichtig das ist und wie gut das tun kann, merken wir an uns selbst am besten. Also warum nicht noch mehr davon?! Lasst uns ansteckend sein! 🙂
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Glück – alles nur Kopfsache?!

Letzte Woche habe ich mich in einem Beitrag bereits als kleine Pessimistin geoutet, aber zugleich Besserungsbereitschaft gelobt! Grund genug, um der Sache noch einmal auf den Grund zu gehen. In welchen Situationen erkennen wir überhaupt, welcher Gruppe wir angehören? Sind wir eher Optimisten oder Pessimisten?

Am deutlichsten wird unsere Einstellung mit Blick auf (bevorstehende)

EREIGNISSE.

Fürchten wir sie oder erwarten wir sie mit Spannung, um zu zeigen, was in uns steckt?! Gehen wir Herausforderungen lieber aus dem Weg oder nehmen wir sie als Chance uns weiter zu entwickeln dankend an? Pessimisten werden mit sich hadern und zweifeln, ob sie der Situation gewachsen sind. Das muss nicht per se schlecht sein, denn es lässt uns möglicherweise umsichtiger agieren. Auch wenn ein gesunder Respekt nicht verkehrt sein kann, schließlich schützt er uns vor Selbstüberschätzung und lässt uns vorsichtiger agieren, sollten wir Obacht geben, dass er uns nicht ausbremst, zu sehr hadern lässt oder uns verängstigt. Es ist wichtig, dass wir unsere

SELBSTWIRKSAMKEIT

nicht unterschätzen. Während Pessimisten eher dazu tendieren sich quasi sicherheitshalber nicht zu viel zu zutrauen, um einer möglichen Enttäuschung besser Herr zu werden und sich dadurch womöglich selbst verunsichern und blockieren, agieren Optimisten sorgenfreier. Dadurch dass sie keine negativen Gedanken zulassen und an sich und ihre Fähigkeiten glauben, ob zu Recht oder zu Unrecht, treten sie auch anders auf und werden auch von ihrem Umfeld anders wahrgenommen. Das wirklich Bemerkenswerte daran ist, dass oft Beide mit ihren Prophezeiungen Recht haben. Der Grund hierfür liegt in der

SELBSTERFÜLLENDE PROPHEZEIUNG.

Während sich Pessimisten selbst im Weg stehen können, weil sie Herausforderungen aus Angst vor dem Scheitern vielleicht gar nicht erst annehmen, obwohl sie diese durchaus gemeistert hätten, oder es zu zögerlich versuchen, weil sie zu wenig an sich glauben und damit ihrer Selbst- und der Fremdwahrnehmung schaden, gehen Optimisten häufiger erfolgreich aus diesen Situationen hervor, weil sie sich eben nicht selbst blockieren, weil sie vielleicht mehr Herausforderungen annehmen und dadurch bereits statistisch mehr Chancen haben, die sie für sich nutzen können. Natürlich ist auch das keine Garantie dafür, dass stets Alles gelingt, aber darum geht es auch gar nicht, sondern es geht um die Frage, wie man mit derartigen Situationen umgeht. Macht man sich (selbst) aufgrund von Missgeschicken (noch) kleiner oder nutzt man den gewonnenen Erfahrungsschatz, um daran zu wachsen und sich zu verbessern, um mutig die nächste Gelegenheit erfolgreich beim Schopfe zu packen?!

Aber nicht nur mehr oder weniger bevorstehende Ereignisse können uns Kopfschmerzen bereiten – auch wenn der Einritt des befürchteten Ausgangs statistisch sogar relativ unwahrscheinlich ist, sondern auch Überraschungen oder schlimmstenfalls Schicksalsschläge, die selbst für Pessimisten unerwartet kommen. Das nennt sich wohl Leben. Und in genau solchen Momenten werden wir auf die Probe gestellt und müssen zeigen, wie wir mit ihnen umgehen. Wo liegt der Schlüssel des Ganzen? Wie so oft gibt es bestimmt nicht nur die eine Wahrheit oder die einzige Lösung, aber ich denke, eine wichtige Zutat ist die im Blog bereits mehrfach erwähnte

ZUVERSICHT.

Zuversicht, Dinge so anzunehmen wie sie sind, aber auch Zuversicht, dass die Dinge nicht unveränderlich sind und wir alle die Chance haben sie zum Guten zu wenden. All das kann allerdings nur gelingen, wenn wir uns nicht wehklagend in unser Schneckenhäuschen zurückziehen, sondern wenn wir die Dinge aktiv anpacken, an uns und an das Gute in der Sache glauben und auf uns vertrauen. Also traut euch mehr zu und fangt an. Was kann schon schief gehen? Im schlimmsten Fall gewinnen wir an Lebenserfahrung.

 

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Quelle: Märzkalenderblatt aus „2016 Lieblingstage“, GWBI

 

Gedicht zu Chilldie

Wenn ich hier schon Kinderzeichnungen fertige, einfach nur um auszuprobieren, wie es ist, mal wieder einen Stift in der Hand zu halten, was nach dem schulischen Kunstunterricht wohl nicht mehr der Fall war und – wie man sieht – ohne künstlerischen Anspruch einfach aus der Laune heraus kam, ging es doch um den Spaß dabei und nicht um das Produkt. Wenn diese Chillkröte aber nun schon einmal in der Welt ist, warum nicht gleich auch noch eine kleine Geschichte in Gedichtform dazu (natürlich mit vergleichbarem Anspruch, s. dazugehörige Kategorie „Reim-dich-oder-ich-fress-dich“). Ich lasse euch dennoch daran teilhaben, ganz einfach weil es schön ist in seinem eigenen Blog Unfug treiben zu können, frei von Spielregeln, je nach Muße und Façon.

Mir fiel dazu Folgendes ein:

Traurige Chilldie

Statt bei Sonnenschein

und gekühltem Weißwein

zieht sich Chilldie in ihren Panzer zurück,

vergebens wartet sie auf ihr Lebensglück

als Hildi plötzlich klopft und fragt,

was Fürchterliches geschehen sei,

Chilldie wortkarg sagt,

sie wünsche sich so sehr das große Glück herbei.

Hildi immer einen guten Rat zur Hand

äußert sich auch stets gewandt,

ist bei Freunden immer zum Helfen bereit.

Ja, Chilldie, auch du tust mir leid,

aber helfen kann ich dir dieses Mal nicht.

überrascht und noch trauriger sah Chilldie sie an,

große Tränen trübten ihre Sicht.

Besorgt fragte sie, wer dann?

Ehrlich antwortete Hildi: niemand kann dir helfen,

nicht einmal die zauberhaften Wasserelfen.

Aber das ist auch nicht schlimm,

hast du doch alles Nötige in dir drin,

um glücklich zu werden,

überall auf Erden,

solange DU nur an DICH glaubst!

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Schließlich strahlte Chilldie wieder und fasste neuen Mut.

#Montag-Morgen-Motivation

“Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.”

Ganz gleich, ob Albert Einstein das wirklich gesagt hat. Fakt ist, dass in dem Ausspruch sehr viel Wahres steckt und nicht nur in dem Zitat, sondern in jedem von uns. Jeder ist einzigartig mit seinen ganz besonderen Fähigkeiten. Es müssen nicht die besten schulischen Leistungen sein, wissenschaftliche oder berufliche – das erfolgreiche Erklimmen der Karriereleiter. Nein, es können beispielsweise auch besondere menschliche Fähigkeiten sein oder die Gabe Menschen durch musische Talente zu berühren. Alle Menschen sind auf ihre Weise besonders und genau dadurch auch besonders wertvoll. Also findet heraus, wofür euer Herz schlägt, was euch Spaß macht und begeistert, wofür ihr steht, denn nur so könnt ihr auch andere Menschen für euch und für eure Anliegen begeistern. Glaubt an euch, denn ihr seid gut so wie ihr seid und es gibt da draußen Menschen, die genau das an euch schätzen. Also geht auch diese Woche mit offenen Augen und Armen in die Welt hinaus und lasst euch inspirieren von der Vielfältigkeit. Schaut über den Tellerrand und seid ein wenig wie der kleine Fisch in dem Zitat. Macht einfach genau das, was ihr gut könnt, wo ihr ganz in eurem Element seid, denn nur das wird euch weit bringen, ganz einfach weil ihr ihr bleiben könnt. Sollen doch die Anderen auf Bäume klettern. Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle nach dem Selben streben würden.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und ihr wisst schon, bleibt einfach glücklich… 😉

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Know your worth. Every NO is a YES to something BETTER!

„Know your worth and never be afraid of the word NO. Stay positive! Every NO is a YES to something BETTER!“

Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan und ich bin sicher, diese Erfahrung musste jeder Einzelne von euch schon machen, vorzugsweise in geballter Form, denn meist scheint es sich in schwierigen Momenten auch noch zu bündeln. Manchmal trifft es uns vollkommen unvorbereitet, manchmal waren wir vielleicht nicht ganz unschuldig. Tragen müssen wir aber die Konsequenzen zu 100%. That’s life. Das nennt man dann wohl erwachsen werden, denn das wird und kann uns  keiner abnehmen, ganz gleich wie sehr sich liebe Freunde darum bemühen, Enttäuschungen abzufedern. Umso wichtiger ist es, sich in solchen Momenten selbst treu zu bleiben, sich nicht für andere zu verbiegen, um einen faulen Kompromiss zu retten. Das seid ihr euch selbst schuldig, auch wenn eingeschlagene Wege dadurch vielleicht in einer Sackgasse enden mögen, ist es noch immer besser ein paar Schritte zurück zu gehen, neu Anlauf zu nehmen, um dort hinzugelangen, wo man sich behaglicher fühlt. Darum auch das obige Zitat: „Kenne deinen Wert und habe niemals Angst vor dem Wort „NEIN“. Bleib‘ optimistisch. Jedes „NEIN“ ist ein „JA“ zu etwas Besserem.“ Alles geschieht aus einem bestimmten Grund, auch wenn sich uns der nicht sofort erschließen mag. Vielleicht sollte es genau so sein. So oder so geht es weiter. Habt Vertrauen in euch selbst, dann findet sich der Rest von ganz allein!

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Mein gestriger Glückskeks macht zumindest Mut! 😉

Nimm‘ die Herausforderung an!

Mit diesem zweiten Teil möchte ich mein gegebenes Versprechen einlösen und euch berichten, was genau ich gestern eigentlich angestellt habe, um mir meine Glücksmomente zu erarbeiten.

Herausforderungen im Leben sind zwar unbequem aber zugleich die besten Quellen, um zu zeigen, was man kann. Wenn mir andere eine Aufgabe zutrauen, warum sollte ausgerechnet ich selbst an mir zweifeln?! Also sah ich der Herausforderung ganz tief in die Augen – die sich daraufhin vom Monster zum Kätzchen verwandelte – krempelte die Ärmel hoch und los ging’s! Ich wusste, dass ich gut vorbereitet war und zog mein Programm durch. Es machte sogar Spaß. Erst hinterher ließ ich mich in der Sonne auf eine Bank plumpsen als mir bewusst wurde  – und zum Glück auch erst da – wie irreal das eigentlich alles ist. Ich saß vor meiner Uni an der ich selbst noch bis vor Kurzem studiert hatte und nun hielt ich selber eine Vorlesung. Ist das zu glauben?! Mir fiel es wirklich schwer. Auf die Idee wäre ich im Studium niemals gekommen und zugetraut hätte ich es mir schon gar nicht und doch war es so… Wie bin ich bloß da hineingeraten?! Aber manchmal reicht es scheinbar schon, wenn man einfach Schrittchen für Schrittchen weitergeht und plötzlich erblickt man Etappenziele, von denen man vorher gar nichts ahnte, denn nichts Anderes habe ich getan. Plötzlich stand ich in der Vorlesung und saß nicht mehr, plötzlich schaute ich nicht in ein Augenpaar, sondern in viele. Also machte ich einfach das, was ich bislang immer tat: Ich machte einfach weiter. Genau so plötzlich wie ich da hineingeraten war, genau so plötzlich lagen die ersten vier Stunden auch schon wieder hinter mir und so wird es weitergehen bis das Semester vorbei ist und hinterher werde ich mich fragen, warst das echt du?!

Nach dieser gemeisterten beruflichen Herausforderung folgte am Nachmittag eine private. Auch hierzu musste ich mich ein wenig überwinden, hatte aber offenbar wirklich einen Glückstag, denn die gemeinsamen fünf Stunden verflogen wie im Fluge. Nur ein anschließendes Abendessen musste ich dann doch ausschlagen, um meinen Zug noch zu erreichen. Obwohl nur noch vier Minuten blieben und ich überlegte, ob Laufen überhaupt Sinn machen würde, dachte ich an meinen Tag zurück. Ich erinnerte mich daran, was man schaffen kann, wenn man nur möchte und ein wenig an sich glaubt. Und in der Tat – nach sportlichen Sprinthöchstleistungen vom Bus, um den Bahnhof drumherum (Baustelle), bis wieder vor zum vierten Gleis innerhalb des Bahnhofsgebäudes, Treppe hoch… erreichte ich pünktlich mit dem Pfiff gerade noch meinen Zug in insgesamt nur 4 Minuten (!!!!!!). Dieser brachte mich nach 18 Stunden wieder zurück nach Hause.

Was für ein Tag, was für ein Glück! Möge es in beiden Punkten anhalten.