Wunder

Fasziniert vom gestrigen Naturschauspiel zückte ich mein Handy und versuchte das Licht, die Wolken, die Stimmung dieses Moments einzufangen. Unglaublich, welche Wunder die Natur jeden Tag vollbringt. Wenn ich mir vorstelle, dass meine beste Freundin in zwei Wochen zwei süßen Wundern das Leben und jede Menge Liebe schenken wird, dann ist das nur ein kleiner Ausschnitt der Wunder, die jeden Tag, jeden Moment, jede Sekunde geschehen.

Lasst euch von den zahlreichen kleinen und großen Wundern da draußen überraschen und anstecken. Mit ein wenig Geduld und Zuversicht werden sie sich zeigen, verpackt in kleinen und vielleicht sogar größeren Glücksmomenten.

 

Surprise, surprise

Quelle: Flow, A year of tiny pleasures, calendar 2016
 by Deborah van der Schaaf, 15 January

Ich habe gerade in meinem Kalender vom letzten Jahr geblättert. Darin deutete das Kalenderblatt zum heutigen Tag  auf eine unerwartete Überraschung. Ob das wohl ein Zeichen ist?!

Möge dieser Wintersonntag zahlreiche überraschende Glücksmomente für uns alle bereithalten und unser Leben bereichern!

Berichtet gern, wenn euch etwas Schönes widerfahren ist. Da draußen wartet so viel mehr als wir vermuten – also warum nicht auch auf uns? Vielleicht macht es sich gerade schon auf den Weg, genau in diesem Moment. Öffnen wir ihm die Tür und lassen das Glück ein oder gehen wir ihm einfach ein Stück entgegen. Zuversicht und Optimismus sollen ein hervorragendes Lockmittel sein.

In diesem Sinne, bleibt einfach glücklich!

NeujahrsvorSÄTZE

Floskel hier, halbherziger Wunsch da – nein, Neujahrsvorsätze habe ich nicht und laufe damit auch nicht Gefahr, statt Neujahrsvorsätze (noch) Vorjahrsvorsätze zu haben. Hervorragend. Während die Einen aufhören zu qualmen und schielende Blicke Richtung Bauch ertragen müssen, können die Anderen ihre Blicke auf den eigenen Bauch nicht mehr ertragen und schubsen die Kohlenhydrate von ihren Tellern. Ist der Anblick nicht köstlich? Ich lehne mich – still und leise über die schlechten Erfolgsquoten für Neujahrsvorsätze sinnierend – zurück und lasse sie machen…. bis Mitte Januar, okay, Mitte Februar. Und während alle so herrlich mit sich selbst beschäftigt sind, habe ich Zeit, mir über die wirklich wichtigen Dinge im Leben Gedanken zu machen. Ich glaube, ich möchte dieses Jahr einfach nur glücklich sein, mich (wieder) stärker auf die Dinge konzentrieren, die mir gut tun und das gute Gefühl mit allen teilen, die mir wichtig sind. Möge der heutige Abend mit meinem besten Freund und ein selbstgebastelter Liebesbrief in meinem Briefkasten bei meiner Rückkehr nur die Vorboten gewesen sein. Ich glaube fest daran und heiße die selbsterfüllende Prophezeiung in meinem Leben herzlich willkommen!

In diesem Sinne, bleibt einfach glücklich!

#Montag-Morgen-Motivation

Eigentlich mache ich ja keine halben Sachen. Manchmal aber eben schon. Wonach entscheidet ihr, wie weit ihr gehen wollt? Zweifelt ihr bereits vor dem Losgehen, hadert ihr erst bei der Fortsetzung oder stürmt ihr munter drauf los, um hinterher festzustellen, dass es vielleicht doch ein Schritt zu weit war? Ganz gleich, wieviel Strecke ihr heute oder diese Woche im tatsächlichen oder auch im übertragenen Sinne zurücklegen wollt – es ist ganz allein euer Weg, den ihr nach Belieben beschreiten könnt, beschleunigen oder pausieren, verlassen oder dorthin zurückkehren. Vertraut einfach eurem Bauchgefühl. Es bringt euch zuverlässig in eurem Tempo an euer Ziel. Dieser innere Kompass hilft mir jedenfalls mehr als jeder Atlas es jemals könnte.

Auch gestern war das Lauschen auf die „innere Stimme“ wieder eine sehr hilfreiche Stütze. Sie ließ mich meinen ersten Halbmarathon überwinden, nicht weil ich es mir zum Ziel gesetzt hatte, sondern weil ich mich Etappe für Etappe dazu entschieden habe weiterzulaufen, ganz beständig, Schritt für Schritt. Nach 2 Std. 28 Min zeigte die Uhr 21,74km. Dabei hatte ich meine Turnschuhe erst vor 6 Wochen angezogen, nachdem sie jahrelang ungenutzt in der Ecke standen und auch davor lediglich sporadisch zum Einsatz kamen. Hätte mir zu dem Zeitpunkt jemand erzählt, dass ich mal eben an einem Sonntag nicht nur die angestrebten 10km laufe, sondern meinen ersten Halbmarathon, dann hätte ich ihn gewiss für verrückt erklärt. Jetzt weiß ich, dass ich es kann. Es tat sogar gut und anders als erwartet, sitze ich heute nicht lahm im Büro und streichele meine Muskelkatze. Das Einzige, was auf den gestrigen Lauf hindeutet, ist ein kleines stolzes Lächeln im Gesicht und das schöne Gefühl, dass man viel mehr erreichen kann als man sich gemeinhin zutraut, denn die meisten Hürden befinden sich einzig und allein in unserem Kopf.

 

#Montag-Morgen-Motivation

…im Namen der Hose.

Ich habe den gestrigen Tag u.a. dazu genutzt, meinen Kleiderschrank ordentlich auszumisten, um mich endgültig von ein paar Hosen zu verabschieden, die in den letzten Jahren treu mit mir mitgewachsen sind, um mich denen zuzuwenden, die nicht minder treu darauf gewartet haben, dass ich irgendwann einmal wieder in sie hineinschlüpfe – ein tolles Gefühl!

Und wäre das nicht schon Freude genug, erhielt ich gestern auch noch die frohe Botschaft, eine neue Hose gewonnen zu haben! Wenn das kein Zeichen war?!

Bislang habe ich die alten Hosen sicherheitshalber aufbewahrt für den Fall, dass ich doch noch auf sie zurückgreifen muss, aber jetzt sind sie hinfort und es gibt kein Zurück mehr. Mit einem Lächeln im Gesicht habe ich sie heute Morgen zur Altkleidersammlung gebracht – welch‘ motivierender Wochenstart.

Flotter Dreier

… in Dortmund.

Ich hätte den Halbmarathon heute wirklich nicht allein laufen wollen und wahrscheinlich auch gar nicht können. Umso besser, wenn man direkt in eine 3er-Staffel geholt wird und sich die Distanz teilen kann. Super Tag. Super Zeit. Super Team. Und wie es sich für einen Tag der Deutschen Einheit gehört, hatten wir nicht nur ein Geschlechtermix am Start, sondern zugleich ein unglaublich sympathisches Ost-West-Gespann. Statt sportlich perfektionierter Staffelstabübergabe bekam ich erstmal eine dicke Umarmung angesichts meiner guten Zeit vom Schlussläufer und eine reservierte Banane im Ziel. Dazu noch strahlende Unterstützung meiner lieben „Freulegin“ an der Strecke. Und so verlief der Freiertag wie im Fluge.

Laufen mit Herz.

#Montag-Morgen-Motivation

Mit den Motivationen ist das so eine Sache. Meist treiben wir sie vor uns her, wenn es besser läuft auch ein Stück voran, aber nur selten haben wir sie stärkend im Rücken. Gestern habe ich aus einer spontanen Idee heraus beschlossen, meine Laufmotivation auf ihre Nachhaltigkeit zu prüfen.

Wie ihr wisst, bin ich letztes Wochenende vollkommen untrainiert an den Start gegangen und habe dort mit 28:25 Minuten wohl eine ganz respektable Leistung für 5km erzielt. Mein selbstgesetztes Ziel war es: schneller und besser zu sein als alle, die zu Hause auf der Soffi sitzen geblieben sind und vor dem Besenwagen zurück zu sein. Check. (Aus Versehen gab es sogar noch den 3. Platz in meiner Alterskategorie dazu.) Wahrscheinlich wäre ich nie auf die Idee gekommen jemals an irgendeinen Start zu gehen, hätte mich meine Bushaltestellenbekanntschaft nicht gefragt, ob ich sie begleiten wolle und Fähnchen schwenken wäre mir einfach zu profan gewesen. Vom Ausgang waren wir beide gleichermaßen überrascht, erfreut und stolz, was sie letzte Woche dazu veranlasste, mich direkt für eine Staffel zum Halbmarathon anzuwerben. Verblüfft schaute ich sie an als ich erfuhr, dass ich auch noch mit zwei Herren laufen solle, denn bitte was kann ich mit meinen kurzen, untrainierten Stummelbeinchen schon ausrichten?! Aber sie entgegnete, dass meine Rundenzeiten zwischen ihren lägen. Oha. Na gut, wenn sie meint… Außerdem wären es nur 2km mehr als beim letzten Mal…

Dennoch wollte ich vorher gern herausfinden, ob ich die Strecke denn überhaupt durchlaufen könnte. Schließlich bin ich noch immer vollkommen untrainiert. Also beschloss ich gestern – im Kopf noch immer etwas matschig nach der durchgetanzten Nacht (auf 10cm-High-Heels) – einfach mal zu versuchen, eine Stunde zu laufen. (Von ihr hörte ich nämlich, dass sich Marathons am Tag nach einer Partynacht am besten laufen lassen würden). Gesagt, getan. Ich lief einfach los, ohne feste Strecke im Kopf, einfach Schritt für Schritt mit gelegentlichem Blick auf die Uhr. Leider wie immer mit einem Orientierungssinn wie einem Kühlschrank ausgestattet, erreichte ich Ortsteile und Umgebungen, an denen ich nie zuvor gewesen bin und war inzwischen so weit ab vom Schuss, dass ich vor der Wahl stand nach einer Stunde aufzuhören (und verschwitzt und umso länger, mir eine Erkältung holend, nach Hause zu gehen) oder einfach weiterzulaufen. Ich entschied mich für die zweite Variante und lief und lief und lief. Irgendwann fand selbst ich den Weg zurück. Statt einer Stunde, war ich allerdings zwei Stunden ohne Pause unterwegs.

Ähm ja, ich glaube, ich schaffe eine Stunde und ja, wohl auch die 10km, mit denen ich beim letzten Wettkampf geliebäugelt hatte. Vielleicht sollte ich wirklich anfangen zu trainieren…

Im Suff…

…hat man die verrücktesten Ideen. Mag sein. In meinem Fall reichte offenbar ein Drittel der einzigen Weißweinschorle des Abends, um mich zu überzeugen… Ein laues Sommerlüftchen, Livemusik, draußen sitzen bis in den nächsten Tag – atmosphärischer Kurzurlaub… einfach traumhaft! Wer lässt sich da nicht gern mitreißen?! Tja, wer A sagt, muss auch B sagen… Heute war es nun so weit.

Worum es überhaupt ging? Ich verrate es euch. Heute war Wettkampftag und zwar nicht nur der meiner abendlichen Begleitung (meinen treuen Followern besser bekannt als „Bushaltestellenbekanntschaft“), sondern auch meiner. Angesichts der Temperaturen war ich allerdings im Nachhinein heilfroh, dass wir uns nicht mehr für die 10km nachmelden konnten und es bei 5km geblieben ist, wenn man bedenkt, dass ich sonst nie joggen gehe (unglücklicher Wohnlage sei Dank).

Umso schöner war das Gefühl beim Zieleinlauf und dann noch mit einer prima Zeit, die mir in meiner Altersklasse sogar den 3. Platz bescherte – aus dem Stegreif wohlgemerkt!!!! Und nein, es war alles andere als ein kleiner Dorflauf (400 Teilnehmer). Und ja, ich bin riiiiichtig stolz auf mich – meine erste Medaille in meinem ganzen Leben!

Ich bin wirklich froh über diese Erfahrung, denn es zeigt, wir können alles schaffen, wenn wir nur wollen und das Einzige, was wir dafür tun müssen ist loslaufen…

#Montag-Morgen-Motivation

Meine heutige Montag-Morgen-Motivation stand noch aus, was nicht heißen soll, dass ich sie bis eben gesucht habe. Nein, ich bin wie gewohnt engagiert an’s Werk gegangen – in meinem Falle wohl ein schier unerschöpfliches Konglomerat verschiedenster Aufgabenbereiche und Herausforderungen.

Dabei fiel mir das folgende Zitat wieder ein, was mir meine liebste Freulegin letzte Woche schickte und ja, auch wenn dies vielleicht kein Automatismus sein mag, so ist sicher etwas Wahres dran:

The problem with the world is that intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.

(Charles Bukowski)

Zweifelnd oder von euch überzeugt? Letztlich seid ihr es ganz allein, die darüber entscheiden. Stehen andere euch im Weg oder seid ihr es selbst? Woran messt ihr euch und eure Erfolge? Sind eure Ziele in dieser Form überhaupt erreichbar? Oder hinterfragt ihr das gar nicht erst und setzt zur Sicherheit lieber noch Einen oben drauf?

Vielleicht verbannt ihr zur Abwechslung einmal euren Perfektionismus und gebt euch damit selbst eine realistische Chance. Ihr seid gut so wie ihr seid, mit all euren Fähigkeiten und Eigenschaften, denn das, was ihr tut, macht ihr nicht ohne Grund, sondern weil ihr es könnt. Wenn andere euch eine Aufgabe zutrauen, solltet ihr das erst Recht tun. Also zweifelt nicht an euch, sondern nutzt die Kraft für die Umsetzung eurer ganz persönlichen Challenge, um daran zu wachsen – das Selbstbewusstsein inklusive.