Sommersonnige Stimmung

Es gibt Tage, da ist irgendwie der Wurm drin und plötzlich wacht man auf und weiß, alles wird gut. Die einsetzende Wärme an diesem bevorstehenden Hochsommertag lockte mich pünktlich aus dem Bett, ließ mich der Sonne entgegenstrahlen und zuversichtlich in den Tag starten. Statt zum luftig leichten Kleid, griff ich zu einem engeren roten. Ich finde, bei Temperaturen bis zu 36 Grad ist alles erlaubt und der Verzicht auf meine heimische Arbeitsbekleidung zu dieser Jahreszeit ist Zugeständnis genug. Also immerhin Kleid statt Bikini. (Was kann es mich da scheren, ob ein BH drunter passt oder nicht?! Es ist vollkommen blickdicht. Es herrscht Hitze – perfekte Ausrede, oder?! Außerdem bin ich in einem Alter bzw. in der glücklichen Lage, dass es wirklich niemanden auffallen wird. In 20 Jahren sieht das vielleicht schon ganz anders aus – ein Grund mehr.)

Zuversicht und Mut – statt leicht grummelnder Tagesbeginn und es wirkt!!!! Plötzlich lief alles rund und das galt sogar für mein Internet, das mich in den letzten Tagen so fürchterlich hat hängen lassen. (Pessimisten würden jetzt sagen, klar, heute soll ja auch der neue Router kommen, logisch, dass es plötzlich doch wieder funktioniert. Aber ich freue mich, dass ich das Ding dann einfach in der Kiste lassen kann. Kommt ja in den nächsten 10 Tagen eh schon der Nächste – Telefonanbieter!!!!)

Frohen Mutes zog ich also meiner Wege in der unerschütterlichen Vorfreude auf den Tag, unheilstiftenden Vorboten gekonnt ausweichend, motiviert, um fest entschlossen mit der Sonne um die Wette zu strahlen und freudig an’s Tagwerk zu gehen. (Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich nicht doch der Auslöser für den Auffahrunfall war, der sich auf der gegenüberliegenden Straße ereignete während ich auf den Bus wartete. Im entscheidende Moment habe ich weggesehen – konnte ja keiner ahnen!)

Irgendwie hilft sie eben doch – die positive Grundeinstellung (mit Ausnahme der mich umgebenden Autofahrern vielleicht! 🙂

Weihnachtsbaumrecycling

Ich weiß ja nicht, wie es euren Weihnachtsbäumen geht, aber unserer ergibt sich dem Frühling bereits mit hängenden Zweigen. Es wird also Zeit sich langsam über seine Verwertung Gedanken zu machen. Angesichts der Außentemperaturen macht verfeuern wohl wenig Sinn, außer man plant einen gemütlichen Stockbrotabend am Feuerkorb. Origineller war die folgende Anregung eines örtlichen Schaufensters. Wie wäre es z.B. mit einer individuellen Silvestergarderobe?! 😉 … Weihnachtsbäume können offensichtlich nicht nur die heimischen Wohnzimmer im zauberhaften Glanz erstrahlen lassen, sondern sie eignen sich auch wunderbar als schmückende Robe. Weihnachtsbäume mal anders….
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Unfallgefahr: Kleid

„Ich will der Grund sein, warum du lächelnd auf dein Handy schaust und gegen eine Laterne läufst!“

Keine gute Idee, besonders nicht auf Arbeit und ja, liebste Kollegin, ich habe mich an mein Versprechen gehalten und trage heute – trotz der angekündigten 25 Grad – eine Hose, um nicht wieder eine Unfallgefahr für meine Umwelt darzustellen. Ja, sie hatte auf dem Weg zur Mittagspause viel Freude wegen mir, während ich (wie immer) versunken in meiner eigenen Welt, fröhlich lächelnd durch die Gänge lief und (auch wie immer) von alledem nichts mitbekam. Erst als ich hörte, wie sie sich hinter mir zereimerte, wunderte ich mich, was ich verpasst hatte und wähnte mich schon (auch nicht gerade selten) eines eigenen Fauxpas. Zu meiner Beruhigung und Verwunderung berichtete sie mir dann aber lachend von einem Beinaheunfall eines Mann, der fast gegen die Klotür gelaufen wäre als er mir auffällig hinterherschaute und dabei offensichtlich seine restliche Konzentrationsfähigkeit eingebüßt hatte. Er begriff es selbst wohl erst als er sich durch ihren Blick leicht errötend ertappt gefühlt hat. Aber auch 2 Minuten später stand er noch immer unentschlossen zwischen Flur und WC. Ähnliche Situationen folgten beim Essen holen und Tablett wegbringen, bevor ich ihr versprach, heute auf ein Kleid zu verzichten, um die Unfallgefahr bei den Herren nicht unnötig zu erhöhen. Aber ja, ich gebe zu, auch wenn meine inneren Werte nicht im Mittelpunkt dieser Mittagspause standen, waren es doch kleine Egostreichler.

Rezept zum Glücklichsein

Ihr vermisst Glücksmomente? Schafft euch welche! Klingt (zu) einfach, ist es aber doch auch. Ihr wisst nicht wie? Wahrscheinlich gibt es dafür auch kein Pauschalrezept. Auch gut, denn es bedeutet, dass ihr die Zutaten für euren perfekten Moment selbst bestimmen könnt. Nehmt euch einfach mal Zeit für euch und nutzt sie ganz bewusst – Ausschlafen bis euch die Sonne wachkitzelt, vielleicht noch ein wenig liegen bleiben, ein Kleid raussuchen, was ihr euch in eurer Vorfreude auf den Sommer gekauft habt und endlich das Preisschild abschneiden und vor allem, zieht es auch an! Worauf wollt ihr warten? Darauf, dass Herbst wird oder auf eine besondere Gelegenheit? Aber sie ist doch schon da. Genau jetzt in diesem Moment. Es müssen nicht immer die ganz großen Ereignisse sein. Ich finde, sich einen Glücksmoment gönnen zu wollen, ist Anlass genug. Liegt das Kleid bereit? Perfekt! Dann könnt ihr ja jetzt ganz entspannt duschen gehen, euch in Ruhe eincremen und euch einfach ein wenig um euch selbst kümmern, ganz einfach, weil ihr es euch wert seid. Nehmt euch auch noch Zeit für euer Frühstück und trinkt euren Kaffee zur Abwechslung mal ganz in Ruhe, vielleicht mit eurer Lieblingsmusik und einer Kleinigkeit zum Essen, die euch den Start in den Tag erleichtet. Darf es vielleicht ein bisschen Soul Food sein?! Euch gehört dieser Morgen, ihr entscheidet. Nehmt ein wenig das Tempo raus und erlebt ihn bewusst.

Grundrezept zum Glücksmoment

  • nimm dir eine Portion Zeit
  • tue etwas für dich, was dir gut tut
  • mische es mit einer Hand voll Wertschätzung dir selbst gegenüber
  • erlebe den Moment bewusst und teile ihn nach Belieben
  • und dann konserviere ihn bis zum nächsten
  • warte damit nicht zu lang, denn frisch ist er noch immer am schönsten

wpid-wp-1434524231720.jpegUnd wie war euer Morgen so?!