Mein persönliches Glücks-ABC

Zig Kleinigkeiten für das große Ganze… Ich habe hier einfach mal mein ganz persönliches Glücks-ABC für euch zusammengestellt, bestehend aus kleinen Dingen des Alltags, die mich gegenwärtig glücklich machen.

A – Ausschlafen
B – Bloggen
C – Chillen in der Sonne
D – Dankbarkeit
E – Eis essen
F – Freunde
G – Gedankenaustausch
H – Hugo trinken
I – Inspirationen
J – Jobs in Aussicht
K – Kulinarien
L – Lachen
M – Musik
N – Natur durchstreifen
O – Obst
P – Post
Q – Querdenken
R – Reisen
S – Spaziergänge
T – Teilen von Glücksmomenten
U – Überraschen lassen
V – Vogelgezwitscher am Morgen
W – Wärme genießen
X – x-beliebige Kleinigkeiten
Z – zauberhafte Momente erleben und schätzen

Bastelt euch doch auch mal ein Glücksalphabet. Ihr werdet erstaunt sein, wieviele Dinge euch einfallen, die euch Freude bereiten und dadurch kleine Inseln des Glücks schaffen. Natürlich kann man mit dem Leben hadern und ein jeder von uns hätte sicher gute Gründe dafür. Genauso gut kann man das Leben mit seinen Herausforderungen aber auch annehmen und sich auf die schönen Momente konzentrieren, auf die vielen wichtigen Kleinigkeiten, die unser Leben bereichern. Man muss sie eben nur erkennen und schätzen lernen und dann so oft wie nur möglich wiederholen bis man mit der Sonne um die Wetter strahlt.
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Feiertagmorgen

Warum ihr heute noch keinen Nachschub von mir bekommen habt?! Keine Sorge, es ist alles gut. Es ist einfach nur Feiertag und damit Zeit, um etwas Tempo aus dem Tagesablauf zu nehmen, Zeit zum Entschleunigen. Ein wirklich guter Feiertag beginnt für mich mit dem Ausschlafen. Danach gibt es, statt des üblichen gehetzten Kaffees, Frühstück – ganz in Ruhe, mit Allem, was man lecker findet und worauf man Lust hat. Mein Morgen begann mit den ersten deutschen Erdbeeren in dieser Saison, die gestern ihren Weg in meinen Einkaufswagen gefunden haben. Erdbeeren sind für mich eindeutig die leckersten Vitamin C-Bomben, die es gibt! Nachdem ich sie genüsslich verspeist hatte, habe ich dann doch kurz auf mein Handy geblinzelt, um herauszufinden, in welcher Zeit wir eigentlich leben. Auch wenn das heute zum Glück gar nicht so wichtig ist, fand ich es doch schön zu wissen, dass es trotz einer erholsamen Nacht, noch früh am Tag war und mir der ganze Feiertag noch bevorstand, mit all‘ seinen Möglichkeiten. Dennoch werde ich mir heute meine Uhr nicht ummachen, weil ich einfach die Erfahrung gemacht habe, dass wir dann stärker auf unseren eigenen Rhythmus hören und auf unsere eigenen Bedürfnisse, fernab eines Zeitplans. Also kein pünktlicher Beamtenaufbruch zum Mittagessen um 12 Uhr! Bei diesem morgendlichen Schielen auf mein Handy erhaschte ich außerdem einen Blick auf eine verpasste Nachricht, deren Wortlaut: „Ohhnjkm Uytmun“ genauso inhaltsreich war, wie ihr Absender. Was hätte ich mich früher über solche Nachrichten um 5.27Uhr morgens geärgert, die das Handy von allein verschickt, weil selbst die Tastensperre ihren Dienst verweigert, nachdem es die ganze Nacht partygeschüttelt in der Tasche lag. Erleichternd erfüllte mich diese Nachricht dieses Mal jedoch mit Dankbarkeit über die Tatsache, dass es mir noch nie ein Mensch so leicht gemacht hat, an meinen Entschlüssen festzuhalten, indem die Gründe hierfür ein ums andere Mal bestätigt wurden. Und wenn ich das hier so ganz unumwunden schreiben darf, es erfüllt mich auch ein wenig mit Stolz, weil es mir zeigt, dass ich wieder eine herausfordernde Phase in meinem Leben gemeistert habe, aus der ich gestärkt hervorgegangen bin.

Erdbeeren