Op-tee-mismus

An manchen Tagen ist es gar nicht so leicht, die Zuversicht heraufzubeschwören, sich an die Wirkung von Dankbarkeit zu erinnern und an die vielen schönen Überraschungen zu glauben, die das Leben bereithält. Nachdem der erste Kaffee durch den Körper geflossen war, die Dusche zaghafte, belebende Erfolge verzeichnet hatte, der Blick auf den Wetterbericht – statt mit Verachtung gestraft – als gegeben akzeptiert wurde, fiel es schon ein wenig leichter, den Tag zu beginnen. Und tatsächlich, auch das Gesetz der Anziehung scheint das Weckerläuten vernommen zu haben. Es begrüßte mich beim Verlassen der Wohnung mit einer Überraschung an der Türklinke und brachte mich damit zum Strahlen. Das baumelnde Päckchen Tee aus Sri Lanka hatte meinen „Op-tee-mismus“ geweckt. Ein Geschenk, das mich zugleich selbst in Reiseerinnerungen versetzte. Dieses Lächeln trug ich den Berg zum Büro hinauf, wo ich statt mit drohendem Regen von einer aufreißenden Wolkendecke für meine Entscheidung entlohnt wurde, den vielleicht etwas anstrengenderen Spaziergang zu wählen, statt die Fahrt mit dem Bus. Die Freude über diesen Tagesstart konnte damit zwar weder buchstäblich, noch tatsächlich den zu bewältigenden Berg versetzen. Dafür konnte sie einen ungeahnten Weg in einen Tag voller Überraschungen ebnen…

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5 Gedanken zu “Op-tee-mismus

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