Tierisch gut

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Kennt ihr solche Tage, an denen ihr freudestrahlend erwacht, nach draußen blickt und an eurer Tagesplanung zweifelt, weil euch die grauen Wolken durch ihre Drohgebärden versuchen einzuschüchtern?! Nix da, auch das Wetter ist pure Einstellungssache und trotz regennassem Start klammerte ich mich voller Optimismus an die Wettervorhersage (und an den Regenschirm) und startete zeitig in meinen Sonntag. Wie schon in den letzten Wochen wollte ich mir auch dieses Wochenende einen Tag freischaufeln, um meine Umgebung zu erkunden, statt hinter dem Schreibtisch zu versauern. Wieder einmal zog es mich nach draußen. Dieses Mal stand Wuppertal auf dem Programm – natürlich stilecht mit Anreise in der Schwebebahn – bevor beim Schlummerbuffet die ersten leckeren Schweinereien warteten. Zum Glück hatte ich hierbei Gesellschaft, denn (nur) alleine essen macht ja bekanntlich dick. 😉 Was für ein genüsslicher Start!

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Mit vollem Bauch, dafür aber nunmehr tatsächlich mit geschlossenem Schirm, brachen wir in den Wuppertaler Zoo auf. Endlich wollte und durfte ich dieses schön länger schlummernde Geschenk einlösen und freute mich bereits tierisch auf unseren Ausflug. Wer braucht dafür schon ein Alibikind?! Am Eingang wartete bereits die nächste Wohltat – ein ermäßigtes Studententicket ohne Murren und Knurren, obwohl das eigentlich nur an Studenten vergeben wird, die das 27. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Die übrigen 6 Jährchen sah man mir offenbar nicht an. *die Haare triumphierend in den Nacken schmeiß* (Angesichts dieser positiven Wirkung neige ich eher dazu vorzuschlagen, die Ermäßigung künftig als Ausgleich für alle zu vergeben, die nicht mehr als 26 durchgehen).

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Kaum war die Eingangspforte durchschritten, befand sich meine Kamera auch schon im Anschlag und wir genossen den Zooausflug in vollen Zügen fast 4 Stunden lang, ohne auf die Uhr zu sehen, und ohne den lästigen Sorgen des Alltags nachzuhängen. Dafür kann ich jetzt wahrscheinlich sämtliche Emojis durch eigene Tierfotos ersetzen.

Es muss eben nicht unbedingt immer eine weite Reise sein, um in eine andere Welt abzutauchen. Schon ein Ausflug in den Zoo lässt Kinder- und Studentinnenaugen 😉 strahlen. Ja, sogar die Sonne selbst, die unseren Mut belohnte.

Nach dem Zoomarsch knurrten nicht nur die Tiere, sondern auch unsere Bäuche, so dass wir den Tag in der Abendsonne gleichermaßen kulinarisch ausklingen ließen wie wir ihn zuvor feierlich eröffnet hatten. Ein wirklich schöner Tag und wäre nicht bereits der Folgetag mit 11 Stunden unbezahlter Arbeit gefüllt gewesen, hätte ich euch auch schon viel eher davon berichtet. Umso wichtiger ist es, sich zwischendurch solche Oasen der Ruhe, zum Genießen und Abschalten zu gönnen, denn wenn wir die Arbeit nicht zwischendurch ab und an mal loslassen, dann lässt sie uns nicht mehr los und das kann weder gesund noch dauerhaft effektiv sein. Also passt gut auf euch auf und gönnt euch gelegentlich auch eine Auszeit!

 

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