Ein Beitrag im Namen der Rose…

Der heutige Tag stand bei mir ganz im Zeichen der Rose. Ja, die Blume der Liebe und wenn ihr mich fragt, dann ist sie das wahrscheinlich nur, weil sie ihre Stacheln hat. Meine Lieblingsblume ist deswegen auch die Sonnenblume, weil sie meinem Naturell wohl am ähnlichsten ist und ich mit ihr um die Wette strahle.

Während ich den Tag eher sonnenblumenhaft am örtlichen See verbrachte und meine Blütenblätter der Sonne entgegenstreckte, um meine Solarzellen ordentlich in Gang zu bringen, stand der Abend ganz im Zeichen der Rose. @–>—> Diesen Glücksmoment bescherte mir meine Ma, denn sie hatte Karten für Umberto Ecos „Der Namen der Rose“ für uns besorgt, aber es waren nicht irgendwelche Karten, denn ganz ehrlich, wer sitzt bei den Hitzerekorden schon gern dampfend im Theater. Nein, diese Aufführung hatte ein ganz besonderes Ambiente, was angesichts des Inhalts nicht passender hätte sein können. Aufgeführt wurde das Stück in der angenehm kühlen Stiftskirche unserer kleinen beschaulichen Fachwerkstadt mit Weltkulturerbestatus. Ich finde, das ist an Flair schwer zu toppen. Die wenigen Plätze waren restlos ausverkauft, die inszenierende Theatergruppe war dafür umso größer, unterstützt durch diverse Lichtinstallationen und einem Mönchschor, der mit seinen liturgischen Gesängen für Gänsehaut sorgte.

Umrahmt wurde der Ausflug von einem Abendspaziergang durch die kleinen verwinkelten Gässchen von und zum Schlossberg – ein wahrhaft schöner, glücksmomentbehafteter Sommerabend.

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