Stationen auf der Reise unseres Lebens – Gestrandet dank der Deutschen Bahn…

Wer hat das nicht schon einmal erlebt – stundenlange Verspätungen, Festsitzen, Ausharren auf Bahnhöfen, weil der Fahrplan nur noch in der Theorie existiert?! Nein, das hier wird keine Hetzkampagne gegen die Deutsche Bahn, denn, ob ihr es glaubt oder nicht, es geht in der Tat um Glücksmomente. Wie das alles zusammenpasst?! Ich werde es euch verraten. Statt gestern Abend in den letzten Zug zu steigen, der mich auf halber Strecke hätte stranden lassen, weil wegen seiner massiven Verspätung kein Anschluss mehr erreichbar war, stand ich in einer zigkilometerentfernten Stadt, die ich bis dato nicht einmal wirklich kannte, mitten in einer Arbeitswoche, abends um 22.30 Uhr. Glücklicherweise stand ich dort nicht allein und hatte die Wahl, mich grenzenlos aufzuregen, was rein gar nichts an der Situation geändert hätte oder ein liebes Angebot anzunehmen. Dem Schicksalswink folgend entschied ich mich für die zweite Variante und statt im Zug durch die Nacht zu geistern, führte mich mein Weg durch die sommerliche Nacht geradewegs auf einen Balkon im Vollmondschein, mit Weißwein, Kerzenlicht und eben jener liebevollen Begleitung. Danke liebe Bahn für die Verspätung und die Umleitung zu einem Ort, den ich anderenfalls womöglich nie betreten hätte.

3 Gedanken zu “Stationen auf der Reise unseres Lebens – Gestrandet dank der Deutschen Bahn…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s